04.02.2026 München: Bayerns erste KI-Fabrik geht im Tucherpark in Betrieb

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Im Münchner Tucherpark ist eine der ersten sogenannten KI-Fabriken Deutschlands und die erste in Bayern in Betrieb gegangen. Wie die Investoren – der Vermögensverwalter Commerz Real und der weltweit tätige Immobilien-Investmentmanager Hines – mitteilten, sei damit die Quartiersentwicklung um eine wichtige Nutzung erweitert worden, die München als Technologie- und Wirtschaftsstandort stärke.
Bereits im Oktober 2025 hatten beide mit dem Betreiber Polarise einen Mietvertrag für das ehemalige Rechenzentrum der Hypovereinsbank (HVB) über 13 Jahre unterzeichnet. Ankernutzer der ersten Ausbaustufe ist die Telekom-Tochter T-Systems. Nach und nach soll die Leistung auf bis zu 15 Megawatt ausgebaut werden, ein typischer Wert für mittelgroße Rechenzentren.
„Damit ist Jahre vor vergleichbaren Vorhaben anderswo in Deutschland im Herzen Münchens eine der leistungsfähigsten Infrastrukturen für KI-Rechner Deutschlands entstanden“, freut sich Michel Boutouil, CEO von Polarise. Das 2024 gegründete Unternehmen greift nach eigenen Angaben auf die Expertise und Erfahrung vieler erfolgreich realisierter Rechenzentren in den letzten 15 Jahren zurück und betreibt KI-Fabriken „über den gesamten Lebenszyklus hinweg“. Eine erste ähnliche Anlage wurde 2025 in Oslo eröffnet. Weitere Fabriken sind in Bayern, Hessen und in Nordrhein-Westfalen geplant oder bereits in Umsetzung.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Rechenzentren weisen KI-Fabriken eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit und Energiedichte auf. Die 10.700 Quadratmeter große Anlage auf sechs Untergeschossen im Tucherpark verfügt über eine Kapazität für rund 10.000 moderne Grafikprozessoren (GPUs), die das amerikanischen Technologieunternehmens Nvidia bereitstellt.
Nutzer der Infrastruktur sind Unternehmen aus Industrie, Forschung und Technologie. 1991 errichtet und bis Juni 2024 von der HVB genutzt, wurde die Anlage umfassend modernisiert. Ein neuer oberirdischer Zugang mit LKW-Einfahrt und Büroflächen ersetzt zudem den bisherigen Zugang über einen unterirdischen Tunnel unter dem Eisbach.
„München ist ein herausragender Standort mit großer Anziehungskraft für Tech-Unternehmen und will künftig eine führende Rolle in der europäischen KI-Entwicklung spielen“, betont Mario Schüttauf, Geschäftsführer der Commerz Real Investmentgesellschaft, zu deren Portfolio der Tucherpark gehört.
Und Christian Meister, Senior Managing Director bei Hines in Deutschland, ergänzt: „Im Tucherpark haben wir eine optimale Infrastruktur, die es erlaubt, diese Pläne rasch, kostengünstig und umweltschonend umzusetzen“.
Die KI-Fabrik ist in die Nachhaltigkeitsstrategie des Tucherparks eingebettet. So wird die entstehende Abwärme zur Energieversorgung der umliegenden Gebäude genutzt – ein Konzept, das Polarise bereits am Standort Oslo erfolgreich zur Beheizung des internationalen Flughafens einsetzt. In München wird zudem der Eisbach zur Kühlung der Anlagen genutzt.
Bereits im Oktober 2025 hatten beide mit dem Betreiber Polarise einen Mietvertrag für das ehemalige Rechenzentrum der Hypovereinsbank (HVB) über 13 Jahre unterzeichnet. Ankernutzer der ersten Ausbaustufe ist die Telekom-Tochter T-Systems. Nach und nach soll die Leistung auf bis zu 15 Megawatt ausgebaut werden, ein typischer Wert für mittelgroße Rechenzentren.
„Damit ist Jahre vor vergleichbaren Vorhaben anderswo in Deutschland im Herzen Münchens eine der leistungsfähigsten Infrastrukturen für KI-Rechner Deutschlands entstanden“, freut sich Michel Boutouil, CEO von Polarise. Das 2024 gegründete Unternehmen greift nach eigenen Angaben auf die Expertise und Erfahrung vieler erfolgreich realisierter Rechenzentren in den letzten 15 Jahren zurück und betreibt KI-Fabriken „über den gesamten Lebenszyklus hinweg“. Eine erste ähnliche Anlage wurde 2025 in Oslo eröffnet. Weitere Fabriken sind in Bayern, Hessen und in Nordrhein-Westfalen geplant oder bereits in Umsetzung.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Rechenzentren weisen KI-Fabriken eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit und Energiedichte auf. Die 10.700 Quadratmeter große Anlage auf sechs Untergeschossen im Tucherpark verfügt über eine Kapazität für rund 10.000 moderne Grafikprozessoren (GPUs), die das amerikanischen Technologieunternehmens Nvidia bereitstellt.
Nutzer der Infrastruktur sind Unternehmen aus Industrie, Forschung und Technologie. 1991 errichtet und bis Juni 2024 von der HVB genutzt, wurde die Anlage umfassend modernisiert. Ein neuer oberirdischer Zugang mit LKW-Einfahrt und Büroflächen ersetzt zudem den bisherigen Zugang über einen unterirdischen Tunnel unter dem Eisbach.
„München ist ein herausragender Standort mit großer Anziehungskraft für Tech-Unternehmen und will künftig eine führende Rolle in der europäischen KI-Entwicklung spielen“, betont Mario Schüttauf, Geschäftsführer der Commerz Real Investmentgesellschaft, zu deren Portfolio der Tucherpark gehört.
Und Christian Meister, Senior Managing Director bei Hines in Deutschland, ergänzt: „Im Tucherpark haben wir eine optimale Infrastruktur, die es erlaubt, diese Pläne rasch, kostengünstig und umweltschonend umzusetzen“.
Die KI-Fabrik ist in die Nachhaltigkeitsstrategie des Tucherparks eingebettet. So wird die entstehende Abwärme zur Energieversorgung der umliegenden Gebäude genutzt – ein Konzept, das Polarise bereits am Standort Oslo erfolgreich zur Beheizung des internationalen Flughafens einsetzt. In München wird zudem der Eisbach zur Kühlung der Anlagen genutzt.




