30.01.2026 Interhyp setzt Wachstum bei Gewinn und Abschlussvolumen fort
Die Interhyp Gruppe, eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. In einem wachsenden Marktumfeld konnte die Interhyp Gruppe rund 138.000 Menschen (Vorjahr: 123.000) bei ihrer Immobilienfinanzierung begleiten. Das abgeschlossene Finanzierungsvolumen stieg um 18 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro (2024: 22,4 Mrd. Euro). Auch die Ertragslage verbesserte sich: Der Rohertrag stieg auf 214 Millionen Euro (+16 %), während der operative Vorsteuergewinn mit 23 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden konnte (2024: 10 Mio. Euro).
„Das Jahr 2025 hat gezeigt, dass der Baufinanzierungsmarkt seine Krise weiter hinter sich gelassen hat. Der Markt ist mit einem Wachstum von rund 20 Prozent stark zurückgekommen“, sagt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe. „Wir haben diesen Schwung genutzt und unsere Position gestärkt“.
Markttreiber 2025: Höhere Reallöhne, moderate Zinsen, niedrigere Preise und steigende Mieten
Grund für die Markterholung im Jahr 2025 war vor allem die verbesserte Leistbarkeit. Steigende Reallöhne und Immobilienpreise, die in vielen Regionen weiterhin unter den Höchstständen von 2022 lagen, schufen ein gesundes Marktumfeld.
Nach einer dynamischen ersten Jahreshälfte bewegte sich der Baufinanzierungsmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2025 vor allem seitwärts - wenngleich weiterhin auf einem Niveau über dem Vorjahr. Diese Entwicklung resultierte aus einem Zusammenspiel steigender Finanzierungskosten und einer zunehmenden konjunkturellen Verunsicherung. Während die Zinsen für zehnjährige Darlehen im Jahresverlauf von im Schnitt rund 3,2 Prozent für 10-jährige Darlehen auf 3,9 Prozent im Dezember kletterten, drückte auch die allgemeine wirtschaftliche Lage auf die Stimmung der Privathaushalte.
„Die Menschen wägen ihre langfristigen Investitionen heute sehr genau ab“, erläutert Jörg Utecht. „Bisher ist es der schwarz-roten Bundesregierung nicht gelungen, die Stimmung nachhaltig zu drehen oder den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung einzuleiten.“
Die grundlegenden Treiber am Immobilienmarkt sind dennoch nach wie vor intakt. „Trotz der konjunkturellen Skepsis ist der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen groß“, so Utecht. „Zudem wird der Mietmarkt für viele Menschen immer unattraktiver: Der Kauf einer Immobilie ist daher immer häufiger eine Option.“
Politische Forderungen: Impulse für den Neubau und Eigenkapitalersatz
Kritisch sieht der Interhyp-Vorstand die Entwicklung im Neubau. Trotz Maßnahmen wie dem „Bau-Turbo“ bleibe das Angebot hinter dem Bedarf zurück. „Wir brauchen dringend die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag, wie die rechtliche Absicherung des Gebäudetyps E oder eine stärkere Förderung für serielles Bauen“, fordert Utecht. Zudem plädiert Interhyp für eigenkapitalersetzende Maßnahmen nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins, um besonders jungen Menschen den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern.
Technologie als Produktivitätsmotor: KI und „Instant-Baufi“
Im Bereich Digitalisierung hat die Interhyp Gruppe 2025 wichtige Meilensteine erreicht. “Mit dem Rollout der Vertriebsplattform ‚home‘ für unsere B2B-Partner sowie der Einführung eines KI-Assistenten im Vertrieb haben wir das Fundament für nachhaltige Produktivitätssteigerung gelegt”, erklärt Jörg Utecht.
„Wir nutzen digitale Innovationen, um den komplexen Baufinanzierungs-Prozess radikal zu vereinfachen und zu beschleunigen - für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Beraterinnen und Berater, unsere B2B-Vermittler und unseren Selbstständigen-Vertrieb“, so Utecht weiter. „Das schafft Raum für das, was in volatilen Zeiten entscheidend ist: eine persönliche und hochqualifizierte Beratung.“
Ein weiteres Highlight ist die in Kooperation mit der ING entwickelte „Instant-Baufi”, mit der ab Frühjahr 2026 Baufinanzierungen in etwa 30 Minuten geprüft und zugesagt werden können. Zum Marktstart ist “Instant-Baufi” exklusiv über die Interhyp verfügbar.
Ausblick 2026: Proaktive Marktstrategie statt Abwartehaltung
Für das laufende Jahr 2026 rechnet Interhyp mit stabilen Rahmenbedingungen. Die Bauzinsen dürften sich in den kommenden Wochen aller Voraussicht nach auf dem aktuellen Niveau von 3,8 Prozent für 10-jährige Darlehen seitwärts bewegen, während die Immobilienpreise in der Tendenz weiter leicht steigen. „Der Markt bietet 2026 Chancen für jene, die sich aktiv auf ihn einlassen“, ist Jörg Utecht überzeugt. Der CEO der Interhyp Gruppe rät Kaufinteressenten zu einer dreiteiligen Strategie:
1. Finanzielle Spielräume präzise kennen:?„Wer seine Finanzierungsobergrenze im Detail kennt und vorbereitet ist, kann bei kurzfristigen Zins-Dellen schnell reagieren und sich attraktive Konditionen sichern.“
2. Chancen im Bestand nutzen:?„Der Blick auf das Angebot lohnt sich: Besonders bei Bestandsimmobilien mit Baujahr vor 1990 sehen wir seit einigen Monaten leicht sinkende Preise.“
3. Selbstbewusst verhandeln:?„Käufer sollten die aktuelle Marktlage für Preisverhandlungen nutzen. Gestiegene Zinsen und anstehende Modernisierungskosten sind legitime Argumente, um den Kaufpreis im eigenen Sinne zu beeinflussen.“
„Wir haben 2026 einen Markt, in dem sich Käufer und Verkäufer wieder auf Augenhöhe begegnen“, resümiert Utecht. „Da sich die Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit nicht fundamental verändern dürften, ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, um Fakten zu schaffen.“
„Das Jahr 2025 hat gezeigt, dass der Baufinanzierungsmarkt seine Krise weiter hinter sich gelassen hat. Der Markt ist mit einem Wachstum von rund 20 Prozent stark zurückgekommen“, sagt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe. „Wir haben diesen Schwung genutzt und unsere Position gestärkt“.
Markttreiber 2025: Höhere Reallöhne, moderate Zinsen, niedrigere Preise und steigende Mieten
Grund für die Markterholung im Jahr 2025 war vor allem die verbesserte Leistbarkeit. Steigende Reallöhne und Immobilienpreise, die in vielen Regionen weiterhin unter den Höchstständen von 2022 lagen, schufen ein gesundes Marktumfeld.
Nach einer dynamischen ersten Jahreshälfte bewegte sich der Baufinanzierungsmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2025 vor allem seitwärts - wenngleich weiterhin auf einem Niveau über dem Vorjahr. Diese Entwicklung resultierte aus einem Zusammenspiel steigender Finanzierungskosten und einer zunehmenden konjunkturellen Verunsicherung. Während die Zinsen für zehnjährige Darlehen im Jahresverlauf von im Schnitt rund 3,2 Prozent für 10-jährige Darlehen auf 3,9 Prozent im Dezember kletterten, drückte auch die allgemeine wirtschaftliche Lage auf die Stimmung der Privathaushalte.
„Die Menschen wägen ihre langfristigen Investitionen heute sehr genau ab“, erläutert Jörg Utecht. „Bisher ist es der schwarz-roten Bundesregierung nicht gelungen, die Stimmung nachhaltig zu drehen oder den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung einzuleiten.“
Die grundlegenden Treiber am Immobilienmarkt sind dennoch nach wie vor intakt. „Trotz der konjunkturellen Skepsis ist der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen groß“, so Utecht. „Zudem wird der Mietmarkt für viele Menschen immer unattraktiver: Der Kauf einer Immobilie ist daher immer häufiger eine Option.“
Politische Forderungen: Impulse für den Neubau und Eigenkapitalersatz
Kritisch sieht der Interhyp-Vorstand die Entwicklung im Neubau. Trotz Maßnahmen wie dem „Bau-Turbo“ bleibe das Angebot hinter dem Bedarf zurück. „Wir brauchen dringend die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag, wie die rechtliche Absicherung des Gebäudetyps E oder eine stärkere Förderung für serielles Bauen“, fordert Utecht. Zudem plädiert Interhyp für eigenkapitalersetzende Maßnahmen nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins, um besonders jungen Menschen den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern.
Technologie als Produktivitätsmotor: KI und „Instant-Baufi“
Im Bereich Digitalisierung hat die Interhyp Gruppe 2025 wichtige Meilensteine erreicht. “Mit dem Rollout der Vertriebsplattform ‚home‘ für unsere B2B-Partner sowie der Einführung eines KI-Assistenten im Vertrieb haben wir das Fundament für nachhaltige Produktivitätssteigerung gelegt”, erklärt Jörg Utecht.
„Wir nutzen digitale Innovationen, um den komplexen Baufinanzierungs-Prozess radikal zu vereinfachen und zu beschleunigen - für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Beraterinnen und Berater, unsere B2B-Vermittler und unseren Selbstständigen-Vertrieb“, so Utecht weiter. „Das schafft Raum für das, was in volatilen Zeiten entscheidend ist: eine persönliche und hochqualifizierte Beratung.“
Ein weiteres Highlight ist die in Kooperation mit der ING entwickelte „Instant-Baufi”, mit der ab Frühjahr 2026 Baufinanzierungen in etwa 30 Minuten geprüft und zugesagt werden können. Zum Marktstart ist “Instant-Baufi” exklusiv über die Interhyp verfügbar.
Ausblick 2026: Proaktive Marktstrategie statt Abwartehaltung
Für das laufende Jahr 2026 rechnet Interhyp mit stabilen Rahmenbedingungen. Die Bauzinsen dürften sich in den kommenden Wochen aller Voraussicht nach auf dem aktuellen Niveau von 3,8 Prozent für 10-jährige Darlehen seitwärts bewegen, während die Immobilienpreise in der Tendenz weiter leicht steigen. „Der Markt bietet 2026 Chancen für jene, die sich aktiv auf ihn einlassen“, ist Jörg Utecht überzeugt. Der CEO der Interhyp Gruppe rät Kaufinteressenten zu einer dreiteiligen Strategie:
1. Finanzielle Spielräume präzise kennen:?„Wer seine Finanzierungsobergrenze im Detail kennt und vorbereitet ist, kann bei kurzfristigen Zins-Dellen schnell reagieren und sich attraktive Konditionen sichern.“
2. Chancen im Bestand nutzen:?„Der Blick auf das Angebot lohnt sich: Besonders bei Bestandsimmobilien mit Baujahr vor 1990 sehen wir seit einigen Monaten leicht sinkende Preise.“
3. Selbstbewusst verhandeln:?„Käufer sollten die aktuelle Marktlage für Preisverhandlungen nutzen. Gestiegene Zinsen und anstehende Modernisierungskosten sind legitime Argumente, um den Kaufpreis im eigenen Sinne zu beeinflussen.“
„Wir haben 2026 einen Markt, in dem sich Käufer und Verkäufer wieder auf Augenhöhe begegnen“, resümiert Utecht. „Da sich die Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit nicht fundamental verändern dürften, ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, um Fakten zu schaffen.“




