30.01.2026 Start beim nachhaltigen Bauprojekt Kleiner Wohnen @ Land in Redwitz
Mit dem Spatenstich in Redwitz an der Rodach hat der Bau des Wohnprojekts „Kleiner Wohnen @ Land“ offiziell begonnen. Das Bauvorhaben ist ein genossenschaftlich getragenes Projekt für Menschen, die bewusst und im Einklang mit der Natur wohnen möchten. Gleichzeitig soll ein Modell geschaffen werden, dass nachhaltiges und sozialverträgliches Bauen skalierbar in die Fläche bringen kann. Geplant sind vier Gebäudecluster mit rund 24 Wohneinheiten für Familien, Paare und Singles – energieeffizient, teilweise barrierefrei und mit Grundrissen, die Raum für Gemeinschaft und Mitgestaltung bieten.
Seit Sommer 2025 besteht außerdem eine Interessentengruppe zum Projekt. Diese trifft sich monatlich und bringt sich aktiv in die Planung der Gebäude ein. Bereits entschieden wurde beispielsweise die Schaffung eines eigenen Gemeinschaftshauses mit Kleinstwohnungen im OG. Mindestens eines, der immer aus drei Häusern bestehende Gebäudecluster, wird mit den innovativen Holzbausteinen der Firma TRIQBRIQ gebaut. Diese ermöglichen kreislaufgerechtes Bauen mit Holzarten, die aktuell noch oft in der Verbrennung enden.
Gastgeber beim Spatenstich waren der Bürgermeister Jürgen Gäbelein und Gisela Raab, Geschäftsführerin der RAAB Baugesellschaft mbH, gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Helmut Fischer sowie Vertretern der Kommune, der Planer, der Produkthersteller und der Hochschule Coburg.
Raab Baugesellschaft baut mit Holzbausteinen und weiteren innovativen Produkten Im Mittelpunkt des Projekts, das die Raab Baugesellschaft realisiert, steht eine konsequent nachhaltige Massivbauweise: Die Gebäude werden dabei mit mehreren ökologischen Baustoffen real umgesetzt und im Zusammenspiel erprobt. Zum Einsatz kommen:
• TRIQBRIQ-Massivholzsteine aus Industrie- und Kalamitätsholz (z.B. Käferholz)
• Hanfkalksteine von IsoHemp
• Ungebrannte Lehmsteine von Schlagmann
• Perlitegefüllte Wärmedämmziegel von Schlagmann
• Strohdämmplatten von maxit (Außendämmung)
• Lehmputze zur Feuchte- und Temperaturregulierung
Die gewählten Materialien sind rückbaubar, wiederverwendbar und unterstützen eine ressourcenschonende, kreislauffähige Bauweise. Diese Innovationen wurden mitunter schon an anderer Stelle prämiert: die Firma TRIQBRIQ erhielt 2025 beispielsweise den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Produkte. Die Gebäude entstehen zudem auf Schraubfundamenten, um Bodenversiegelung zu reduzieren und auf klassische Betonfundamente weitgehend zu verzichten. Bäume auf dem Grundstück wurden kartiert und die Gebäude so geplant, dass möglichst viele erhalten bleiben. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wasser/Wasserwärmepumpe mit eigenem Nahwärmenetz. Der Strom wird über eine Quartierslösung mit PV-Anlagen und zentralen Speichern organisiert.
Bundesförderung für Innovationen im Gebäudebereich
„Kleiner Wohnen @ Land“ wird im Programm „Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich“ gefördert. Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ausgewählte Pilotprojekte, die innovative Lösungsansätze für das klimaangepasste, energieeffiziente und ressourcenschonende Bauen wissenschaftlich begleitet erproben. Dabei stehen die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Eindämmung des Ressourcen- und Flächenverbrauchs im Fokus. Das Förderprogramm wird von dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) umgesetzt. Bei einem Termin auf der Immobilienmesse „Expo Real 2025“ konnten Maximilian Wörner (Vorstand TRIQBRIQ) und Lewin Fricke (Leitung Öffentlichkeitsarbeit TRIQBRIQ) das Projekt bereits der Bundesbauministerin Verena Hubertz vorstellen. Diese zeigte sich begeistert und montierte während des Termins kurzerhand selbst einen BRIQ in der vorhandenen TRIQBRIQ-Wand.
Wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule Coburg
Das Projekt wird wissenschaftlich durch die Hochschule Coburg begleitet. Untersucht werden unter anderem Alltagstauglichkeit, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeitswirkungen der eingesetzten Bauweisen und Materialien – inklusive Ökobilanzen und Lebenszykluskosten. Zusätzlich wird die Entwicklung und Umsetzung der Genossenschaft als Wohnform analysiert.
Vorgängerprojekt: Prototyp auf dem Bauhof der Firma RAAB
Die Baustoffe wurden bereits im Rahmen des Projekts WIN (Werte, Innovation, Nachhaltigkeit) erprobt: einem Umbau eines Bürogebäudes und einer zusätzlichen Aufstockung mit fünf Mitarbeiterwohnungen auf dem Bauhof der Firma RAAB. So konnten die Materialien vorab im eingebauten Zustand getestet werden – bevor sie nun in Redwitz in den Neubau übergehen.
Informationsabend und Austausch
Am Tag des Spatenstichs fand außerdem ein Informationsabend in Redwitz statt. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über das Projekt, die genossenschaftliche Struktur und die nachhaltige Bauweise zu informieren. Der Austausch war lebhaft und zeigte das große Interesse an dem bis 2027 fertiggestellten Projekt für ökologische Bauweisen und gemeinschaftliches Wohnen. Interessierte können sich weiterhin unverbindlich auf die Interessentenliste setzen lassen.
Seit Sommer 2025 besteht außerdem eine Interessentengruppe zum Projekt. Diese trifft sich monatlich und bringt sich aktiv in die Planung der Gebäude ein. Bereits entschieden wurde beispielsweise die Schaffung eines eigenen Gemeinschaftshauses mit Kleinstwohnungen im OG. Mindestens eines, der immer aus drei Häusern bestehende Gebäudecluster, wird mit den innovativen Holzbausteinen der Firma TRIQBRIQ gebaut. Diese ermöglichen kreislaufgerechtes Bauen mit Holzarten, die aktuell noch oft in der Verbrennung enden.
Gastgeber beim Spatenstich waren der Bürgermeister Jürgen Gäbelein und Gisela Raab, Geschäftsführerin der RAAB Baugesellschaft mbH, gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Helmut Fischer sowie Vertretern der Kommune, der Planer, der Produkthersteller und der Hochschule Coburg.
Raab Baugesellschaft baut mit Holzbausteinen und weiteren innovativen Produkten Im Mittelpunkt des Projekts, das die Raab Baugesellschaft realisiert, steht eine konsequent nachhaltige Massivbauweise: Die Gebäude werden dabei mit mehreren ökologischen Baustoffen real umgesetzt und im Zusammenspiel erprobt. Zum Einsatz kommen:
• TRIQBRIQ-Massivholzsteine aus Industrie- und Kalamitätsholz (z.B. Käferholz)
• Hanfkalksteine von IsoHemp
• Ungebrannte Lehmsteine von Schlagmann
• Perlitegefüllte Wärmedämmziegel von Schlagmann
• Strohdämmplatten von maxit (Außendämmung)
• Lehmputze zur Feuchte- und Temperaturregulierung
Die gewählten Materialien sind rückbaubar, wiederverwendbar und unterstützen eine ressourcenschonende, kreislauffähige Bauweise. Diese Innovationen wurden mitunter schon an anderer Stelle prämiert: die Firma TRIQBRIQ erhielt 2025 beispielsweise den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Produkte. Die Gebäude entstehen zudem auf Schraubfundamenten, um Bodenversiegelung zu reduzieren und auf klassische Betonfundamente weitgehend zu verzichten. Bäume auf dem Grundstück wurden kartiert und die Gebäude so geplant, dass möglichst viele erhalten bleiben. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wasser/Wasserwärmepumpe mit eigenem Nahwärmenetz. Der Strom wird über eine Quartierslösung mit PV-Anlagen und zentralen Speichern organisiert.
Bundesförderung für Innovationen im Gebäudebereich
„Kleiner Wohnen @ Land“ wird im Programm „Pilotprojekte – Innovationen im Gebäudebereich“ gefördert. Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ausgewählte Pilotprojekte, die innovative Lösungsansätze für das klimaangepasste, energieeffiziente und ressourcenschonende Bauen wissenschaftlich begleitet erproben. Dabei stehen die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Eindämmung des Ressourcen- und Flächenverbrauchs im Fokus. Das Förderprogramm wird von dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) umgesetzt. Bei einem Termin auf der Immobilienmesse „Expo Real 2025“ konnten Maximilian Wörner (Vorstand TRIQBRIQ) und Lewin Fricke (Leitung Öffentlichkeitsarbeit TRIQBRIQ) das Projekt bereits der Bundesbauministerin Verena Hubertz vorstellen. Diese zeigte sich begeistert und montierte während des Termins kurzerhand selbst einen BRIQ in der vorhandenen TRIQBRIQ-Wand.
Wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule Coburg
Das Projekt wird wissenschaftlich durch die Hochschule Coburg begleitet. Untersucht werden unter anderem Alltagstauglichkeit, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeitswirkungen der eingesetzten Bauweisen und Materialien – inklusive Ökobilanzen und Lebenszykluskosten. Zusätzlich wird die Entwicklung und Umsetzung der Genossenschaft als Wohnform analysiert.
Vorgängerprojekt: Prototyp auf dem Bauhof der Firma RAAB
Die Baustoffe wurden bereits im Rahmen des Projekts WIN (Werte, Innovation, Nachhaltigkeit) erprobt: einem Umbau eines Bürogebäudes und einer zusätzlichen Aufstockung mit fünf Mitarbeiterwohnungen auf dem Bauhof der Firma RAAB. So konnten die Materialien vorab im eingebauten Zustand getestet werden – bevor sie nun in Redwitz in den Neubau übergehen.
Informationsabend und Austausch
Am Tag des Spatenstichs fand außerdem ein Informationsabend in Redwitz statt. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über das Projekt, die genossenschaftliche Struktur und die nachhaltige Bauweise zu informieren. Der Austausch war lebhaft und zeigte das große Interesse an dem bis 2027 fertiggestellten Projekt für ökologische Bauweisen und gemeinschaftliches Wohnen. Interessierte können sich weiterhin unverbindlich auf die Interessentenliste setzen lassen.




