29.01.2026 Sukzessive Erholung der Immobilienmärkte wird sich fortsetzen
Die graduelle Erholung des deutschen Immobilieninvestmentmarktes dürfte sich 2026 trotz eines herausfordernden Umfelds fortsetzen. Im neuen Zyklus gewinnen bei stabilem Zinsniveau und steigenden Anforderungen an Cashflow und Qualität vor allem proaktive Asset-Management-Fähigkeiten an Bedeutung. Das zeigt CBRE Real Estate Market Outlook 2026, der auf der Website von CBRE vollständig verfügbar ist.
„Die deutsche Wirtschaft wird 2026 durch staatliche Programme und anziehende Exporte wieder stärker wachsen, was sich auch positiv auf die Immobilienmärkte auswirkt. Von der Konjunkturerholung werden insbesondere Logistik- und Industrieimmobilien profitieren. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohninvestments hoch. Für Investoren rücken damit eine selektive Kapitalallokation und aktives Asset Management stärker in den Vordergrund“, sagt Kai Mende, CEO von CBRE in Deutschland.
„Die 2025 eingesetzte Erholung, gestützt durch zahlreiche kleine und mittlere Abschlüsse, sollte sich 2026 fortsetzen. Grundlage für diese Erwartung ist nicht zuletzt eine gut gefüllte Deal-Pipeline. Angesichts stabiler Spitzenrenditenstellen Mieten und Wertschöpfung aus dem Bestand die besten Quellen für attraktive Total Returns dar. 2026 wird damit zum Jahr aktiver Asset Manager“, sagt Dr. Jan Linsin, Head of Research von CBRE in Deutschland.
Investmentmarkt
Die positive Investorenstimmung dürfte sich 2026 am Immobilienmarkt weiter bemerkbar machen. Während im Basisszenario keine weiteren Zinssenkungen erwartet werden, sorgt ein stabiles Zinsumfeld zusammen mit einer konjunkturellen Erholung für mehr Planbarkeit. Renditeentwicklung und Deal-Selektivität bleiben einkommensorientiert und erfordern tiefes Marktverständnis. Die strategische Optimierung von Bestandsportfolios und die weitere Annäherung an ein marktadäquates Preisniveau dürften den Investmentmarkt 2026 prägen.
Büro
Büroimmobilien bleiben von strukturellen Veränderungen der Arbeitswelt und technologischen Entwicklungen geprägt, darunter der zunehmende Einsatz von KI. Nutzungsanforderungen und Investitionsentscheidungen differenzieren sich weiter aus. Das zeigt sich im anhaltenden Flight-to-Quality: Während Flächen tendenziell effizienter genutzt werden, steigt zugleich die Zahlungsbereitschaft für qualitativ hochwertige Büros in Toplagen.
Einzelhandel
Eine gedämpfte Konsumstimmung und eine höhere Sparneigung erhöhen den Druck insbesondere auf Non-Food-Segmente. Eigentümer und Investoren werden deswegen verstärkt auf Repositionierungen und Mixed-Use-Ansätze setzen. Stabiler zeigen sich lebensmittelgeankerte Formate, Beauty- und Drogeriekonzepte sowie Gastronomie. Trophy-Immobilien in sehr guten Lagen bleiben gefragt.
Logistik
Von einer konjunkturellen Belebung können vor allem Logistik- und Industrieimmobilien profitieren. Zusätzlich werden staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung den Markt weiter ankurbeln. Regional bleiben die Entwicklungen unterschiedlich. In etablierten Märkten treffen eine dünne Projektpipeline und niedrige Leerstände auf anziehende Nachfrage. Dadurch werden Mieteinnahmen 2026 in einem moderaten Verhältnis anwachsen.
Wohnen
Die geringe Neubauaktivität trifft weiterhin auf eine hohe Nachfrage, insbesondere in Ballungsräumen und im bezahlbaren Segment. Die Fertigstellungen dürften 2026 weiter zurückgehen. Entsprechend bleiben die Mieten unter Aufwärtsdruck. Zugleich ist mit stabilen Spitzenrenditen zu rechnen. Wohnen wird am Investmentmarkt auf 2026 die dominante Assetklasse bleiben. Ein besonderer Investorenfokus liegt auf Modern Living und studentischem Wohnen.
Betreiberimmobilien
Hotels-, Gesundheits-, Labor-, und Sozialimmobilien werden auch im Jahr 2026 von einer stabilen Nachfrage profitieren. Zusätzlich zieht der wachsende Bedarf an Rechenzentrumskapazitäten durch Cloud und KI verstärkt Investoreninteresse an.
„Die deutsche Wirtschaft wird 2026 durch staatliche Programme und anziehende Exporte wieder stärker wachsen, was sich auch positiv auf die Immobilienmärkte auswirkt. Von der Konjunkturerholung werden insbesondere Logistik- und Industrieimmobilien profitieren. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohninvestments hoch. Für Investoren rücken damit eine selektive Kapitalallokation und aktives Asset Management stärker in den Vordergrund“, sagt Kai Mende, CEO von CBRE in Deutschland.
„Die 2025 eingesetzte Erholung, gestützt durch zahlreiche kleine und mittlere Abschlüsse, sollte sich 2026 fortsetzen. Grundlage für diese Erwartung ist nicht zuletzt eine gut gefüllte Deal-Pipeline. Angesichts stabiler Spitzenrenditenstellen Mieten und Wertschöpfung aus dem Bestand die besten Quellen für attraktive Total Returns dar. 2026 wird damit zum Jahr aktiver Asset Manager“, sagt Dr. Jan Linsin, Head of Research von CBRE in Deutschland.
Investmentmarkt
Die positive Investorenstimmung dürfte sich 2026 am Immobilienmarkt weiter bemerkbar machen. Während im Basisszenario keine weiteren Zinssenkungen erwartet werden, sorgt ein stabiles Zinsumfeld zusammen mit einer konjunkturellen Erholung für mehr Planbarkeit. Renditeentwicklung und Deal-Selektivität bleiben einkommensorientiert und erfordern tiefes Marktverständnis. Die strategische Optimierung von Bestandsportfolios und die weitere Annäherung an ein marktadäquates Preisniveau dürften den Investmentmarkt 2026 prägen.
Büro
Büroimmobilien bleiben von strukturellen Veränderungen der Arbeitswelt und technologischen Entwicklungen geprägt, darunter der zunehmende Einsatz von KI. Nutzungsanforderungen und Investitionsentscheidungen differenzieren sich weiter aus. Das zeigt sich im anhaltenden Flight-to-Quality: Während Flächen tendenziell effizienter genutzt werden, steigt zugleich die Zahlungsbereitschaft für qualitativ hochwertige Büros in Toplagen.
Einzelhandel
Eine gedämpfte Konsumstimmung und eine höhere Sparneigung erhöhen den Druck insbesondere auf Non-Food-Segmente. Eigentümer und Investoren werden deswegen verstärkt auf Repositionierungen und Mixed-Use-Ansätze setzen. Stabiler zeigen sich lebensmittelgeankerte Formate, Beauty- und Drogeriekonzepte sowie Gastronomie. Trophy-Immobilien in sehr guten Lagen bleiben gefragt.
Logistik
Von einer konjunkturellen Belebung können vor allem Logistik- und Industrieimmobilien profitieren. Zusätzlich werden staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung den Markt weiter ankurbeln. Regional bleiben die Entwicklungen unterschiedlich. In etablierten Märkten treffen eine dünne Projektpipeline und niedrige Leerstände auf anziehende Nachfrage. Dadurch werden Mieteinnahmen 2026 in einem moderaten Verhältnis anwachsen.
Wohnen
Die geringe Neubauaktivität trifft weiterhin auf eine hohe Nachfrage, insbesondere in Ballungsräumen und im bezahlbaren Segment. Die Fertigstellungen dürften 2026 weiter zurückgehen. Entsprechend bleiben die Mieten unter Aufwärtsdruck. Zugleich ist mit stabilen Spitzenrenditen zu rechnen. Wohnen wird am Investmentmarkt auf 2026 die dominante Assetklasse bleiben. Ein besonderer Investorenfokus liegt auf Modern Living und studentischem Wohnen.
Betreiberimmobilien
Hotels-, Gesundheits-, Labor-, und Sozialimmobilien werden auch im Jahr 2026 von einer stabilen Nachfrage profitieren. Zusätzlich zieht der wachsende Bedarf an Rechenzentrumskapazitäten durch Cloud und KI verstärkt Investoreninteresse an.




