29.01.2026 Geschichte bewahren, Zukunft gestalten: Hotelstandort mit Haltung

Fotocredit: HOLTBURGH REAL ESTATE
Im Spannungsfeld zwischen Erinnerungsarbeit, Naturschutz und nachhaltigem Tourismus soll auf der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang ein Vier-Sterne-Hotel entstehen. Ein deutsch-niederländisches Projektteam hat ein Konzept erarbeitet, das sensibel auf die Vergangenheit reagiert und zugleich neue Impulse für die Region und ihre Besucher setzt. Das Projekt demonstriert, wie Stadt, Land und Investoren im Schulterschluss ein Areal mit sensibler Historie in einen lebendigen Ort der Begegnung, Bildung und Erholung transformieren.
Vogelsang liegt mitten im Nationalpark Eifel. Dichte Wälder, die Urfttalsperre und weite Blicke prägen die Lage. Ebenso prägend ist die Geschichte des Ortes: 1934 als „Ordensburg“ unter dem nationalsozialistischen Regime erbaut, wurde Vogelsang nach dem Zweiten Weltkrieg von der belgischen Armee als militärischer Übungsplatz genutzt. Seit 2005 wird das Gelände als „Internationaler Platz“ genutzt – für Bildung, internationale Begegnungen, Tagungen und Konferenzen ebenso wie zur Erholung. Heute zieht der Ort zahlreiche Menschen an, die die Verbindung von Natur und Regeneration mit der Auseinandersetzung mit Geschichte suchen.
Doch trotz der rund 220.000 jährlichen Besucherinnen und Besucher kämpft der Standort schon lange mit einem erheblichen Infrastrukturproblem: In der näheren Umgebung gibt es nur wenige geeignete Übernachtungsmöglichkeiten für längere Aufenthalte. Während das vor allem größere Tagungsgruppen vor ein Problem stellt, drohen die denkmalgeschützten Hundertschaftshäuser zu verfallen. All das spielt sich vor einer atemberaubenden Kulisse ab: einer großen, ungenutzten Fläche in Top-Lage.
Für den Besitzer Holtburgh Real Estate, die Umsetzungsgesellschaft HVIP Immo GmbH, den Hotelkonzeptentwickler Hospitality Focus und den Hotelbetreiber Hamilton Pyramid liegt die Lösung auf der Hand: In Vogelsang soll ein Hotel entstehen, das auf die Besonderheiten des Ortes eingeht – architektonisch sensibel, wirtschaftlich tragfähig und inhaltlich eingebettet in die Idee des „Internationalen Platzes“. Geplant ist ein Vier-Sterne-Hotel mit circa 150 Zimmern, einem 1.200 Quadratmeter großen Spa-Bereich, einem Restaurant, einem Tagungscafé und einer Panoramaterrasse.
Sensibler Umgang mit historischer Substanz
Zentraler Bestandteil des Projekts ist die behutsame Umnutzung der Hundertschaftshäuser. In enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wird deren historische Substanz erhalten und die vier symmetrisch angeordneten Gebäude werden durch einen neuen Mitteltrakt miteinander verbunden. Abgerissen werden nur die baufälligen Bunker. Das geplante Design greift Elemente aus der belgischen Nachkriegsnutzung auf – mit Möbeln und Innenarchitektur, die an die 1950er Jahre erinnern. „Die Geschichte von Vogelsang ist weit komplexer als nur ihr NS-Erbe“, erklärt Hannes Pum, geschäftsführender Gesellschafter der Hospitality Focus. „Das Gelände war nur zehn Jahre im Besitz der Nationalsozialisten, während ‚Camp Vogelsang‘ über fünf Jahrzehnte hinweg dem belgischen Militär als Truppenübungsplatz diente. Deshalb haben wir uns entschieden, den einzigartigen und zeitlosen Charme der 50er-Jahre widerzuspiegeln.“
Dennoch wird das schwierige Erbe der deutschen Vergangenheit weder optisch noch thematisch ausgeblendet. Im angrenzenden Forum für Bildung und Dialog haben Besucher die Möglichkeit, sich mit der NS-Geschichte auseinanderzusetzen. Zudem sind an verschiedenen Stellen des weitläufigen Geländes einige Kunstwerke aus den 1930er Jahren weiterhin zu erkennen.
Architektur der Offenheit
Das Hotelprojekt Vogelsang IP spiegelt die heterogene Gästelandschaft wider, die Vogelsang bereits heute prägt. Neben klassischen Hotelzimmern und großzügigen Suiten entstehen deshalb Gruppen- und barrierefreie Unterkünfte sowie preiswerte Zimmer für Wanderer. Damit wird ein Angebot geschaffen, das Offenheit, Inklusion und Funktionalität in den Mittelpunkt stellt.
Mit einer Gesamtfläche von rund 17.000 m² auf einem über 26.000 m² großen Grundstück bietet das Hotel eine beeindruckende räumliche Vielfalt. Die geplante Zimmerstruktur reicht von kompakten 18 m² großen Zimmern bis hin zu exklusiven Suiten mit bis zu 50 m² – für Preise zwischen 125 und 460 Euro.
Das Herzstück des Hotels bildet der neu gestaltete Mittelteil, der als lebendiges Zentrum der Gastfreundschaft konzipiert ist. Hier finden Gäste eine einladende Lobby mit Lounge und Hotelbar, ein ganztägig geöffnetes Restaurant, einen weitläufigen Wellness- und Wellbeing-Bereich sowie einen Frühstücksraum mit Tagescafé und Panoramaterrasse. Diese Bereiche sind so angelegt, dass sie sowohl Hotelgästen als auch Tagesbesuchern abwechslungsreiche Möglichkeiten für Begegnung, Erholung und Genuss bieten.
Nachhaltiges Bau- und Nutzungskonzept
Das Hotel setzt auf eine ressourcenschonende Sanierung, Wärmerückgewinnung und eine regenerative Energieversorgung. Die Außenanlagen rund um das Nebengebäude 48 werden als essbarer Garten angelegt. Rund 6.000 m² stehen somit der Kultivierung regionaltypischer Nutzpflanzen zur Verfügung. Neben dem selbst gezüchteten Obst, Kräutern und Gemüse bezieht die Küche saisonale Nahrungsmittel aus der Eifelregion, möglichst aus biologischem Anbau. Der Fokus auf regionale Wertschöpfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Familienbetriebe im Einzugsgebiet, zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft und zur nachhaltigen Bewirtschaftung durch kurze Transportwege.
Der wertschätzende Umgang mit der Natur ist für Gäste auf mehreren Ebenen erlebbar. Für das Hotel Vogelsang IP ist der angrenzende Nationalpark, dessen Flächen seit den 1990er Jahren bewusst der natürlichen Verwilderung überlassen werden, zugleich Kooperationspartner und Kulisse. So entsteht ein Rückzugsort, der im Einklang mit dem Natur- und Landschaftsschutz steht, ohne die Bedürfnisse der Gäste zu vernachlässigen. „Umrahmt vom Fernwanderweg Eifelsteig und mit Blick auf die Urfttalsperre ist Vogelsang ein Ort der Ruhe und Friedlichkeit, ein Ort zum Regenerieren und Kräfte sammeln“, so Hannes Pum.
Ein Ort für alle: Zielgruppen des Hotel Vogelsang IP
Im Mittelpunkt des breiten Nutzungskonzepts steht das Ziel, für unterschiedlichste Lebensentwürfe und Bedürfnisse ein passendes Angebot zu schaffen. Wanderer und Naturliebhaber finden hier eine unkomplizierte und preiswerte Unterkunft, während Gruppen und Familien gemeinsam die Natur der Eifel erleben können. Für Menschen mit nachhaltigem Lebensstil, die zur wachsenden LOHAS-Zielgruppe gehören, bietet das Hotel ein authentisches, umweltbewusstes Konzept.
Auch Tagungsgäste und Seminarteilnehmer profitieren von maßgeschneiderten Angeboten für mehrtägige Veranstaltungen. Der großzügige Spa- und Wellbeing-Bereich macht das Hotel zur Wellness-Destination für Erholungssuchende. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßig stattfindende, exklusive Events und Themenreisen, die in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern organisiert werden und sowohl Infotainment als auch Edutainment bieten.
Darüber hinaus ermöglichen die modernen Sporteinrichtungen und die Lage am Eifelsteig professionelle Trainingslager und sportliche Aufenthalte auf höchstem Niveau. In Zusammenarbeit mit Kliniken und Versicherungen werden zudem spezielle Programme für Reha- und Präventionsgäste angeboten, die gezielt auf medizinische Indikationen zugeschnitten sind.
Mit dieser konsequent inklusiven Ausrichtung setzt das Hotel Vogelsang neue Maßstäbe für Gastfreundschaft und Angebotsvielfalt in der Region.
Ein wirtschaftlich solides Konzept
Das Projekt ist das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen internationalen Projektpartnern und öffentlichen Akteuren, darunter die Stadt Schleiden, der Kreis Euskirchen, das Land Nordrhein-Westfalen, die gemeinnützige Vogelsang IP GmbH und alle weiteren Standortpartner. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang – die ideale Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung. Die Fertigstellung des Hotels ist für Mitte 2028 geplant. Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Private Investoren haben die Chance, Teil eines Projekts zu werden, das wirtschaftliche Tragfähigkeit mit gesellschaftlichem Anspruch verbindet.
Vogelsang liegt mitten im Nationalpark Eifel. Dichte Wälder, die Urfttalsperre und weite Blicke prägen die Lage. Ebenso prägend ist die Geschichte des Ortes: 1934 als „Ordensburg“ unter dem nationalsozialistischen Regime erbaut, wurde Vogelsang nach dem Zweiten Weltkrieg von der belgischen Armee als militärischer Übungsplatz genutzt. Seit 2005 wird das Gelände als „Internationaler Platz“ genutzt – für Bildung, internationale Begegnungen, Tagungen und Konferenzen ebenso wie zur Erholung. Heute zieht der Ort zahlreiche Menschen an, die die Verbindung von Natur und Regeneration mit der Auseinandersetzung mit Geschichte suchen.
Doch trotz der rund 220.000 jährlichen Besucherinnen und Besucher kämpft der Standort schon lange mit einem erheblichen Infrastrukturproblem: In der näheren Umgebung gibt es nur wenige geeignete Übernachtungsmöglichkeiten für längere Aufenthalte. Während das vor allem größere Tagungsgruppen vor ein Problem stellt, drohen die denkmalgeschützten Hundertschaftshäuser zu verfallen. All das spielt sich vor einer atemberaubenden Kulisse ab: einer großen, ungenutzten Fläche in Top-Lage.
Für den Besitzer Holtburgh Real Estate, die Umsetzungsgesellschaft HVIP Immo GmbH, den Hotelkonzeptentwickler Hospitality Focus und den Hotelbetreiber Hamilton Pyramid liegt die Lösung auf der Hand: In Vogelsang soll ein Hotel entstehen, das auf die Besonderheiten des Ortes eingeht – architektonisch sensibel, wirtschaftlich tragfähig und inhaltlich eingebettet in die Idee des „Internationalen Platzes“. Geplant ist ein Vier-Sterne-Hotel mit circa 150 Zimmern, einem 1.200 Quadratmeter großen Spa-Bereich, einem Restaurant, einem Tagungscafé und einer Panoramaterrasse.
Sensibler Umgang mit historischer Substanz
Zentraler Bestandteil des Projekts ist die behutsame Umnutzung der Hundertschaftshäuser. In enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wird deren historische Substanz erhalten und die vier symmetrisch angeordneten Gebäude werden durch einen neuen Mitteltrakt miteinander verbunden. Abgerissen werden nur die baufälligen Bunker. Das geplante Design greift Elemente aus der belgischen Nachkriegsnutzung auf – mit Möbeln und Innenarchitektur, die an die 1950er Jahre erinnern. „Die Geschichte von Vogelsang ist weit komplexer als nur ihr NS-Erbe“, erklärt Hannes Pum, geschäftsführender Gesellschafter der Hospitality Focus. „Das Gelände war nur zehn Jahre im Besitz der Nationalsozialisten, während ‚Camp Vogelsang‘ über fünf Jahrzehnte hinweg dem belgischen Militär als Truppenübungsplatz diente. Deshalb haben wir uns entschieden, den einzigartigen und zeitlosen Charme der 50er-Jahre widerzuspiegeln.“
Dennoch wird das schwierige Erbe der deutschen Vergangenheit weder optisch noch thematisch ausgeblendet. Im angrenzenden Forum für Bildung und Dialog haben Besucher die Möglichkeit, sich mit der NS-Geschichte auseinanderzusetzen. Zudem sind an verschiedenen Stellen des weitläufigen Geländes einige Kunstwerke aus den 1930er Jahren weiterhin zu erkennen.
Architektur der Offenheit
Das Hotelprojekt Vogelsang IP spiegelt die heterogene Gästelandschaft wider, die Vogelsang bereits heute prägt. Neben klassischen Hotelzimmern und großzügigen Suiten entstehen deshalb Gruppen- und barrierefreie Unterkünfte sowie preiswerte Zimmer für Wanderer. Damit wird ein Angebot geschaffen, das Offenheit, Inklusion und Funktionalität in den Mittelpunkt stellt.
Mit einer Gesamtfläche von rund 17.000 m² auf einem über 26.000 m² großen Grundstück bietet das Hotel eine beeindruckende räumliche Vielfalt. Die geplante Zimmerstruktur reicht von kompakten 18 m² großen Zimmern bis hin zu exklusiven Suiten mit bis zu 50 m² – für Preise zwischen 125 und 460 Euro.
Das Herzstück des Hotels bildet der neu gestaltete Mittelteil, der als lebendiges Zentrum der Gastfreundschaft konzipiert ist. Hier finden Gäste eine einladende Lobby mit Lounge und Hotelbar, ein ganztägig geöffnetes Restaurant, einen weitläufigen Wellness- und Wellbeing-Bereich sowie einen Frühstücksraum mit Tagescafé und Panoramaterrasse. Diese Bereiche sind so angelegt, dass sie sowohl Hotelgästen als auch Tagesbesuchern abwechslungsreiche Möglichkeiten für Begegnung, Erholung und Genuss bieten.
Nachhaltiges Bau- und Nutzungskonzept
Das Hotel setzt auf eine ressourcenschonende Sanierung, Wärmerückgewinnung und eine regenerative Energieversorgung. Die Außenanlagen rund um das Nebengebäude 48 werden als essbarer Garten angelegt. Rund 6.000 m² stehen somit der Kultivierung regionaltypischer Nutzpflanzen zur Verfügung. Neben dem selbst gezüchteten Obst, Kräutern und Gemüse bezieht die Küche saisonale Nahrungsmittel aus der Eifelregion, möglichst aus biologischem Anbau. Der Fokus auf regionale Wertschöpfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Familienbetriebe im Einzugsgebiet, zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft und zur nachhaltigen Bewirtschaftung durch kurze Transportwege.
Der wertschätzende Umgang mit der Natur ist für Gäste auf mehreren Ebenen erlebbar. Für das Hotel Vogelsang IP ist der angrenzende Nationalpark, dessen Flächen seit den 1990er Jahren bewusst der natürlichen Verwilderung überlassen werden, zugleich Kooperationspartner und Kulisse. So entsteht ein Rückzugsort, der im Einklang mit dem Natur- und Landschaftsschutz steht, ohne die Bedürfnisse der Gäste zu vernachlässigen. „Umrahmt vom Fernwanderweg Eifelsteig und mit Blick auf die Urfttalsperre ist Vogelsang ein Ort der Ruhe und Friedlichkeit, ein Ort zum Regenerieren und Kräfte sammeln“, so Hannes Pum.
Ein Ort für alle: Zielgruppen des Hotel Vogelsang IP
Im Mittelpunkt des breiten Nutzungskonzepts steht das Ziel, für unterschiedlichste Lebensentwürfe und Bedürfnisse ein passendes Angebot zu schaffen. Wanderer und Naturliebhaber finden hier eine unkomplizierte und preiswerte Unterkunft, während Gruppen und Familien gemeinsam die Natur der Eifel erleben können. Für Menschen mit nachhaltigem Lebensstil, die zur wachsenden LOHAS-Zielgruppe gehören, bietet das Hotel ein authentisches, umweltbewusstes Konzept.
Auch Tagungsgäste und Seminarteilnehmer profitieren von maßgeschneiderten Angeboten für mehrtägige Veranstaltungen. Der großzügige Spa- und Wellbeing-Bereich macht das Hotel zur Wellness-Destination für Erholungssuchende. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßig stattfindende, exklusive Events und Themenreisen, die in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern organisiert werden und sowohl Infotainment als auch Edutainment bieten.
Darüber hinaus ermöglichen die modernen Sporteinrichtungen und die Lage am Eifelsteig professionelle Trainingslager und sportliche Aufenthalte auf höchstem Niveau. In Zusammenarbeit mit Kliniken und Versicherungen werden zudem spezielle Programme für Reha- und Präventionsgäste angeboten, die gezielt auf medizinische Indikationen zugeschnitten sind.
Mit dieser konsequent inklusiven Ausrichtung setzt das Hotel Vogelsang neue Maßstäbe für Gastfreundschaft und Angebotsvielfalt in der Region.
Ein wirtschaftlich solides Konzept
Das Projekt ist das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen internationalen Projektpartnern und öffentlichen Akteuren, darunter die Stadt Schleiden, der Kreis Euskirchen, das Land Nordrhein-Westfalen, die gemeinnützige Vogelsang IP GmbH und alle weiteren Standortpartner. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang – die ideale Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung. Die Fertigstellung des Hotels ist für Mitte 2028 geplant. Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Private Investoren haben die Chance, Teil eines Projekts zu werden, das wirtschaftliche Tragfähigkeit mit gesellschaftlichem Anspruch verbindet.




