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28.01.2026 Hamburg: Mehr geförderter Wohnraum, Markt bleibt angespannt

In Hamburg wurden im vergangenen Jahr 6.369 Wohnungen mit Mietpreisbindungen belegt – so viele wie seit den 1990er-Jahren nicht mehr. Das geht aus der Bilanz der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) hervor. Der BFW Landesverband Nord begrüßt die Zahl, betont aber, dass der geförderte Wohnungsbau allein den Markt nicht entlasten könne.

„Hamburg hat im Bundesvergleich ohnehin einen sehr hohen Anteil an geförderten Wohnungen. Die Zahlen für das vergangene Jahr setzen diesen Kurs fort. Das ist gut, denn wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum in der Stadt“, sagt Kay Brahmst, der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord. Der Verband repräsentiert die mittelständische private Immobilienwirtschaft in Norddeutschland. „Unsere Mitgliedsunternehmen sind sich dieser Verantwortung bewusst und schaffen Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen – auch bei schwierigen Rahmenbedingungen.“

Neben den geförderten Wohnungen seien aber auch frei finanzierte und Eigentumswohnungen nötig. „Jede Wohnung zählt. Wir brauchen Wohnraum für alle Einkommensschichten. Wer Eigentum erwirbt, macht häufig dadurch eine Mietwohnung frei. Von diesem Entlastungseffekt profitiert der gesamte Markt. Außerdem ist Wohneigentum ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge“, so Kay Brahmst weiter. „Leider sind die Baukosten und die Anforderungen noch immer so hoch, dass sich frei finanzierter Wohnungsbau kaum rechnet. Hier müssen wir ansetzen und teure Regulierungen konsequent zurückfahren. Der Bau-Turbo und der Hamburg-Standard sind gute Ansätze. In der Praxis kommt es jetzt darauf an, ob die Verantwortlichen in den Bezirken den Mut haben, von den neuen Möglichkeiten Gebrauch zu machen.“
Neubaumonitoring: Zahlen aus der Praxis

Im Februar wird der BFW Landesverband Nord eigene Zahlen zum Wohnungsbau vorlegen. Denn er befragt seine Mitglieder einmal jährlich zu den Fertigstellungszahlen sowie geplanten und erfolgten Baubeginnen. Die Ergebnisse seines diesjährigen Neubaumonitorings präsentiert der Verband auf dem Landesverbandstag am 26.02.2026 im Hamburger Volksparkstadion.


























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