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27.01.2026 Wüstenrot Immobilien steigert Umsätze auf neues Allzeit-Hoch

Nach vorübergehenden Umsatzrückgängen hat sich der Wohnimmobilienmarkt wieder gefestigt. So konnte die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) die Nettocourtage 2025 auf 37,7 Millionen Euro erhöhen. Das entspricht einem Plus von 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig konnte auch der seitherige Rekord des letzten Boomjahres 2021 von 35,3 Millionen Euro um rund 7 Prozent übertroffen werden.

Die 2024 einsetzende Erholung des Wohnungsmarktes bei Nachfrage und Vermittlung von Wohneigentum hat sich 2025 verstärkt und zur Normalität zurückgefunden. „Die WI hat 2025 den besten Umsatz ihrer Firmengeschichte erreicht“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI.

Vermittelt wurden 2.300 Immobilien (Vorjahr 2.225) mit einem Verkaufsumsatz von 712 Millionen Euro (Vorjahr 625 Millionen Euro) und einer Nettocourtage von 37,7 Millionen Euro (Vorjahr 33,4 Millionen Euro). Auch das Allzeit-Hoch aus dem Jahr 2021 mit 35,3 Millionen Euro Nettocourtage wurde um 7 Prozent übertroffen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Kaufpreise 2021 deutlich höher lagen und das Niveau der damaligen Bauzinsen mit rund 1 Prozent um gut 3 Prozent niedriger waren als 2025. Nahezu alle Vermittlungen betrafen Bestandsimmobilien.

Der höchste Anteil der Vermittlungen entfiel wie in den Vorjahren auf Eigenheime, gefolgt von Eigentumswohnungen. Einen großen Sprung hat die Vermittlung von Mehrfamilienhäusern gemacht. Besonders gefragt sind kleinere vermietete Mehrfamilienhäuser in guten und mittleren Lagen von Stadtgebieten. Sie bieten Kapitalanlegerinnen und -anlegern interessantes Wertentwicklungspotenzial, wenn in Instandhaltung und Modernisierung investiert wird. „Die erforderliche Beratung des komplexen Themas gehört zu den Dienstleistungen unserer Qualitätsmaklerinnen und -makler“, sagt Jochen Dörner.

Einen Umsatzsprung gab es 2025 auch beim Cross-Selling. Bei der Baufinanzierungsberatung arbeiteten die Maklerinnen und Makler der WI mit den Außendiensten von Wüstenrot und der Württembergischen zusammen. Daraus resultierten abgeschlossene Baufinanzierungsprodukte in Höhe von 236,2 Millionen Euro (Vorjahr 204,4 Millionen Euro). Das entspricht einer Steigerung von 15,6 Prozent.
Nach Einschätzung der WI bleibt die Nachfrage nach Wohneigentum auch 2026 auf hohem Niveau. Hauptgründe sind die Sicherheit des Sachwertes und die hohen Mieten, die bei einem Belastungsvergleich den Immobilienkauf als Alternative attraktiver erscheinen lassen. Auch zunehmende Immobilienerbschaftsfälle sowie Haus- oder Wohnungsverkäufe älterer Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer werden marktaktiver.

Die Bundesregierung will Wohnen wieder bezahlbarer machen. Dazu wurden der Bauturbo, der Gebäudetyp E und das serielle Bauen aus der Taufe gehoben. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird novelliert und soll ab dem zweitem Quartal 2026 mehr Vereinfachung, Transparenz und Planbarkeit bringen. Das ist, ebenso wie Förderangebote für die Kosten von Sanierungsmaßnahmen, vor allem für Käuferinnen und Käufer sowie Verkäuferinnen und Verkäufer von Bestandsimmobilien von Bedeutung.

























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