27.01.2026 Fed bleibt auf Kurs mit vorsichtigem und flexiblem Ton
Sofern es keine größere Überraschung gibt, dürfte die US-Notenbank (Fed) ihre Geldpolitik bei ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Das Wirtschaftswachstum ist weiter solide, die Arbeitslosenquote niedrig und die Inflation liegt nach wie vor über dem Zielwert von 2 %.
Erwartungen:
• Die Fed dürfte den Leitzins im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % belassen. Das entspricht dem oberen Ende des neutralen Bereichs und steht im Einklang mit den jüngsten Prognosen der Institution, die im Dezember veröffentlicht wurden.
• Die Erklärung dürfte weitgehend unverändert bleiben und weiterhin die Datenabhängigkeit betonen. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Hinweis auf gestiegene Risiken für den Arbeitsmarkt angesichts der stabileren Lage gestrichen wird.
• Es wird erwartet, dass Jerome Powell einen vorsichtigen und flexiblen Ton anschlägt. Der robuste Wirtschaftsverlauf steht im Gegensatz zu den eher differenzierten Indikatoren vom Arbeitsmarkt, was die Beibehaltung des aktuellen Kurses auf kurze Sicht stützt.
Zusammenfassend:
Der im Dezember beobachtete Rückgang der Arbeitslosenquote dürfte die Bedenken der Fed hinsichtlich des Arbeitsmarktes trotz eines starken Rückgangs bei neuen Arbeitsplätzen mildern. Nach einer kumulierten Zinssenkung um 75 Basispunkte in der zweiten Jahreshälfte 2025 dürfte die Federal Reserve vor weiteren Anpassungen vorsichtig agieren, zumal die Inflationsdaten durch den Shutdown weiterhin verzerrt sind. Der Zeitpunkt von Zinssenkungen wird weiterhin von Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und der Inflation abhängen: Eine rasche Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt könnte zu einer früheren Lockerung führen, während Entwicklungen, die weitgehend den Erwartungen der Fed entsprechen, zusammen mit einer anhaltend hohen Inflation weitere Senkungen verzögern würden.
(Von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management)
Erwartungen:
• Die Fed dürfte den Leitzins im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % belassen. Das entspricht dem oberen Ende des neutralen Bereichs und steht im Einklang mit den jüngsten Prognosen der Institution, die im Dezember veröffentlicht wurden.
• Die Erklärung dürfte weitgehend unverändert bleiben und weiterhin die Datenabhängigkeit betonen. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Hinweis auf gestiegene Risiken für den Arbeitsmarkt angesichts der stabileren Lage gestrichen wird.
• Es wird erwartet, dass Jerome Powell einen vorsichtigen und flexiblen Ton anschlägt. Der robuste Wirtschaftsverlauf steht im Gegensatz zu den eher differenzierten Indikatoren vom Arbeitsmarkt, was die Beibehaltung des aktuellen Kurses auf kurze Sicht stützt.
Zusammenfassend:
Der im Dezember beobachtete Rückgang der Arbeitslosenquote dürfte die Bedenken der Fed hinsichtlich des Arbeitsmarktes trotz eines starken Rückgangs bei neuen Arbeitsplätzen mildern. Nach einer kumulierten Zinssenkung um 75 Basispunkte in der zweiten Jahreshälfte 2025 dürfte die Federal Reserve vor weiteren Anpassungen vorsichtig agieren, zumal die Inflationsdaten durch den Shutdown weiterhin verzerrt sind. Der Zeitpunkt von Zinssenkungen wird weiterhin von Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und der Inflation abhängen: Eine rasche Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt könnte zu einer früheren Lockerung führen, während Entwicklungen, die weitgehend den Erwartungen der Fed entsprechen, zusammen mit einer anhaltend hohen Inflation weitere Senkungen verzögern würden.
(Von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management)




