22.01.2026 Dresdner Büromarkt: Abnehmende Dynamik bei Großabschlüssen
Nach Angaben von Colliers erzielte der Dresdner Bürovermietungsmarkt im Jahr 2025 einen Flächenumsatz von 86.700 Quadratmetern, inklusive Vermietungsumsatz von 60.900 Quadratmetern. Damit liegt das Gesamtergebnis rund 3?Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Spitzenmiete steigt auf 23,50 Euro pro Quadratmeter an. Gleichzeitig hat das kurzfristig verfügbare Flächenangebot weiter zugenommen. Die Leerstandsquote stieg im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent.
Peggy Thoma, Director Office Letting bei Colliers in Dresden: „Der Büroflächenumsatz bestätigt mit 86.700 Quadratmetern das Niveau des Vorjahresergebnisses und präsentiert sich weiterhin stabil. Der spürbare Engpass liegt in den kaum vorhandenen Großabschlüssen oberhalb der 3.000-Quadratmeter-Marke. In diesem Größensegment sticht allein der Umzug in das neue Verwaltungszentrum von über 24.000 Quadratmetern durch die Stadtverwaltung Dresden als Eigennutzer hervor. Dieser Ausreißer spiegelt jedoch nicht den allgemeinen Markttrend wider und hatte maßgeblich Einfluss auf den Flächenumsatz.
Mit großem Abstand folgt der zweitgrößte Abschluss des Jahres von rund 2.500 Quadratmetern durch eine Institution der öffentlichen Hand sowie einem Zulieferer der Chipindustrie mit 2.200 Quadratmetern. Bemerkenswert ist zudem, dass diese Abschlüsse auf Projektentwicklungen oder Neubau entfallen. Dies unterstreicht die anhaltend hohe Bedeutung hochwertiger Neubauflächen und bestätigt den weiterhin prägenden „Flight-to-Quality.“ Der Großteil des Flächenumsatzes wird wie bereits im Vorjahr maßgeblich von Kleinabschlüssen bestimmt, im Segment bis 500 Quadratmeter zeichnet sich eine sehr große Dynamik ab.
Spitzenmiete zieht weiter an
Hochwertige, taxonomiekonforme Büroflächen im Zentrum der Stadt bleiben trotz der wirtschaftlichen Großwetterlage nachgefragt. Entsprechend steigt die Spitzenmiete auf 23,50 Euro pro Quadratmeter um etwa vier Prozent im Vorjahresvergleich an. In Top-Objekten, vorwiegend Neubau und Projektentwicklungen, werden vereinzelt noch deutlich höhere Mieten von ca. 25,00 Euro/Quadratmeter oder mehr erzielt. Die Durchschnittsmiete sinkt im Vorjahresvergleich um rund 1 Prozent auf 13,50 Euro pro Quadratmeter. „Auch wenn Bestandsflächen aktuell noch gefragt sind, rechnen wir künftig vor allem im unsanierten Bestand zunehmend mit Vermietungsrisiken. Dies stellt Eigentümer vor die Herausforderung, ihre Immobilie zukunftsfähig auszurichten und an die aktuellen Nachfragemuster anzupassen“, kommentiert Thoma.
Solide Ausgangsbasis für 2026
„Der Dresdner Bürovermietungsmarkt verzeichnet auch im laufenden Jahr eine stabile Nachfrage. Gestützt durch die uns vorliegenden Gesuche erwarten wir einen Flächenumsatz von ca. 85.000 Quadratmetern. Die positiven Aussichten basieren auf bedeutenden Großansiedlungen sowie einer wachsenden Zuliefererstruktur in der Chipindustrie. Diese Entwicklungen treiben die Nachfrage nach modernen Büroflächen und werden zusätzlich durch eine dynamische, prosperierende Startup-Kultur flankiert, die den Standort für innovative Unternehmen besonders attraktiv macht. Hochwertige, zentral gelegene Neubauflächen bleiben gefragt. Ihre begrenzte Verfügbarkeit dürfte die Spitzenmieten in 2026 steigen lassen“, fasst Thoma zusammen.
Peggy Thoma, Director Office Letting bei Colliers in Dresden: „Der Büroflächenumsatz bestätigt mit 86.700 Quadratmetern das Niveau des Vorjahresergebnisses und präsentiert sich weiterhin stabil. Der spürbare Engpass liegt in den kaum vorhandenen Großabschlüssen oberhalb der 3.000-Quadratmeter-Marke. In diesem Größensegment sticht allein der Umzug in das neue Verwaltungszentrum von über 24.000 Quadratmetern durch die Stadtverwaltung Dresden als Eigennutzer hervor. Dieser Ausreißer spiegelt jedoch nicht den allgemeinen Markttrend wider und hatte maßgeblich Einfluss auf den Flächenumsatz.
Mit großem Abstand folgt der zweitgrößte Abschluss des Jahres von rund 2.500 Quadratmetern durch eine Institution der öffentlichen Hand sowie einem Zulieferer der Chipindustrie mit 2.200 Quadratmetern. Bemerkenswert ist zudem, dass diese Abschlüsse auf Projektentwicklungen oder Neubau entfallen. Dies unterstreicht die anhaltend hohe Bedeutung hochwertiger Neubauflächen und bestätigt den weiterhin prägenden „Flight-to-Quality.“ Der Großteil des Flächenumsatzes wird wie bereits im Vorjahr maßgeblich von Kleinabschlüssen bestimmt, im Segment bis 500 Quadratmeter zeichnet sich eine sehr große Dynamik ab.
Spitzenmiete zieht weiter an
Hochwertige, taxonomiekonforme Büroflächen im Zentrum der Stadt bleiben trotz der wirtschaftlichen Großwetterlage nachgefragt. Entsprechend steigt die Spitzenmiete auf 23,50 Euro pro Quadratmeter um etwa vier Prozent im Vorjahresvergleich an. In Top-Objekten, vorwiegend Neubau und Projektentwicklungen, werden vereinzelt noch deutlich höhere Mieten von ca. 25,00 Euro/Quadratmeter oder mehr erzielt. Die Durchschnittsmiete sinkt im Vorjahresvergleich um rund 1 Prozent auf 13,50 Euro pro Quadratmeter. „Auch wenn Bestandsflächen aktuell noch gefragt sind, rechnen wir künftig vor allem im unsanierten Bestand zunehmend mit Vermietungsrisiken. Dies stellt Eigentümer vor die Herausforderung, ihre Immobilie zukunftsfähig auszurichten und an die aktuellen Nachfragemuster anzupassen“, kommentiert Thoma.
Solide Ausgangsbasis für 2026
„Der Dresdner Bürovermietungsmarkt verzeichnet auch im laufenden Jahr eine stabile Nachfrage. Gestützt durch die uns vorliegenden Gesuche erwarten wir einen Flächenumsatz von ca. 85.000 Quadratmetern. Die positiven Aussichten basieren auf bedeutenden Großansiedlungen sowie einer wachsenden Zuliefererstruktur in der Chipindustrie. Diese Entwicklungen treiben die Nachfrage nach modernen Büroflächen und werden zusätzlich durch eine dynamische, prosperierende Startup-Kultur flankiert, die den Standort für innovative Unternehmen besonders attraktiv macht. Hochwertige, zentral gelegene Neubauflächen bleiben gefragt. Ihre begrenzte Verfügbarkeit dürfte die Spitzenmieten in 2026 steigen lassen“, fasst Thoma zusammen.




