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15.01.2026 Düsseldorf: KöTower gewinnt Ankermieter und erhält Baugenehmigung

Visualisierung KöTower am Abend. © AVP Becker GmbH
Das Landmark-Projekt KöTower an der Königsallee 106 in Düsseldorf erreicht zum Jahreswechsel gleich zwei wichtige Meilensteine: Kurz vor Weihnachten wurde die Baugenehmigung für das 17-geschossige Bürohochhaus erteilt und mit RKW Architektur + ein renommiertes Unternehmen als Ankermieter gewonnen.

RKW Architektur + ist künftig nicht nur Mieter, sondern hat auch als Entwurfsverfasser den Bauantrag für das Trophy-Gebäude erstellt. Wo einst das Apollo-Theater stand, wird an die städtebauliche Bedeutung des Standortes angeknüpft, wo das einzige neue Hochhaus an der Königsallee (Kö) mit seiner prägnanten Fassade zur Landmarke wird und mit 200 verschiedenen Pflanzenarten an Fassade und Dachgärten neue Maßstäbe setzt. Neben energetischen Feinheiten bietet das Gebäude Alleinstellungsmerkmale mit hoher Flexibilität und für jede Mieteinheit einen eigenen Außenbereich mit Terrassen und Balkonen. Highlight wird die Dachterrasse in luftiger Höhe mit Rundumblick über die Kö und die Landeshauptstadt.

„Nachdem bereits der Bebauungsplan zügig entwickelt wurde, mittels Teilbaugenehmigung bereits der Spezialtiefbau in vollem Gange ist, wurde nunmehr die vollständige Baugenehmigung für dieses neue Landmark an der Königsallee erteilt“, lobt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die gute Zusammenarbeit zwischen Landeshauptstadt und Investoren. „Der Impuls, der von diesem Projekt ausgeht, verändert den Bereich der südlichen Kö im Übergang zur dicht besiedelten Friedrichstadt gänzlich. Im Bereich der KöSpitze werden Aufenthaltsqualität, Begrünung und Gastronomie im Fokus stehen und die Ansiedlung eines renommierten Architekturbüros unterstreicht, dass hier ein neuer zentraler Anziehungspunkt entstehen wird.“

„Der KöTower trifft genau die Nachfrage des Marktes – „tief grün“, hochgradig flexibel, Alleinstellung als einziges neues Hochhaus an der Kö und ein echtes Trophy-Asset“, freut sich Klaus Franken, CEO der Catella Project Management über die rege Nachfrage im ansonsten eher behäbigen Vermietungsmarkt. „Die Kö bekommt ein neues Highlight und mit über 300 kreativen Architektinnen und Architekten eine zusätzliche Zielgruppe neben Flaniermeile und dunklen Anzügen.“

„Nach fast 30 Jahren am heutigen Standort haben wir uns für einen neuen Unternehmensstandort entschieden. Es war ein intensiver Auswahlprozess - wir haben uns sprichwörtlich halb Düsseldorf angesehen“, erläutert Dietmar Liebig, Geschäftsführer von RKW. „Der KöTower trägt unsere Handschrift als planende Architekten, und wir kennen seine Qualitäten daher besonders gut. Mit dem neuen Standort treffen wir eine wichtige Zukunftsentscheidung und gehen einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung von RKW.“

„Der Bau des KöTowers und das Bekenntnis des Planungsbüros RKW Architektur + als Nutzer zum Projekt sind ein wichtiger Impuls für die südliche Königsallee, der manche Fehlentwicklung der vergangenen Jahrzehnte reparieren wird. Spätestens mit dem Einzug 2028 wird RKW die Vision selbst mit Leben füllen - den Ideen folgen so umgehend die Taten“, betont Marcel Abel, Geschäftsführender Direktor und Niederlassungsleiter JLL Düsseldorf. „Mit dem KöTower wird zudem die bisherige Eindimensionalität von Büros in diesem Teil Düsseldorfs aufgebrochen und viel mehr Durchlässigkeit geschaffen. Die Immobilie wird so zum Symbol für das Büro der Zukunft und spätestens ab 2030 Nachahmer im direkten Umfeld finden."

RKW Architektur + hat sich rund 5.000 m² Bürofläche im KöTower in den unteren drei Etagen gesichert. Der Umzug vom aktuellen Sitz in der Tersteegenstraße 30 im Stadtteil Golzheim ist für das Jahresende 2028 geplant. JLL und Hogan Lovells haben RKW Architektur + beraten. Der Vermieter wurde juristisch durch Noerr und ALN begleitet.

Derzeit finden eine Reihe von Verhandlungen zur Vermietung weiterer Flächen statt. Das flexible Konzept des KöTowers bietet Unternehmen auf einer Etage über 3.000 m² Platz, kann aber ebenso kleinteilige Mietbereiche ab ca. 250 m² ermöglichen. Damit können Mieter im Haus „ein- und ausatmen“, sprich künftige Veränderungen des eigenen Bedarfs ohne Umzug abfedern. Serviceangebote im Haus ermöglichen zudem die eigene Mietfläche kompakt und bezahlbar zu halten.

Mit 200 verschiedenen Pflanzenarten, vielfältigen Dachgärten, Photovoltaik und diversen innovativen Features entsteht in der Düsseldorfer City eines der nachhaltigsten Gebäude mit dem Vorteil geringer Nebenkosten. Die Investoren Catella und das Versorgungswerk der Wirtschaftspru?fer und der vereidigten Buchpru?fer im Lande Nordrhein-Westfalen (WPV) legen großen Wert auf die langfristige Werthaltigkeit und optimale Bedingungen für die Mieterschaft.

Der KöTower ist nicht einfach eine Büro-Projektentwicklung. Es wird aktive Stadtentwicklung betrieben, mit positiven Effekten für Kö und Friedrichstadt und sowie Ort geschaffen, an dem Menschen sich wohlfühlen. Wer sollte dies besser beurteilen können als die verantwortlichen Architekten von RKW, deren Anmietungsentscheidung genau diese Zielsetzung bestätigt. Für das Umfeld werden Aufwertungen vorgesehen, um der Königsallee ein Pendant zum KöBogen im Norden mit der KöSpitze im Süden zu bieten. Mit Aufenthaltsqualitäten, Begrünung und Platzgestaltungen, die Menschen zum Verweilen und Kommunizieren einladen.

Ebenfalls im Dezember wurde die Baugenehmigung für den KöTower erteilt. Der Genehmigungsprozess war geprägt von einem konstruktiven und partnerschaftlichen Austausch mit der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ein ausdrücklicher Dank geht auch an alle beteiligten Projektpartner, die zum Erreichen dieses wichtigen Meilensteins beigetragen haben. Der Rückbau des alten Bestandsgebäudes wurde bereits im September 2025 erfolgreich abgeschlossen, auf Basis einer vorgezogenen Teilbaugenehmigung wurde bereits der Spezialtiefbau gestartet und die Fertigstellung wird in 2028 erfolgen.



























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