15.01.2026 WERTGRUND Fonds setzt Anteilscheinrücknahme vorübergehend aus
Die WohnSelect Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH setzt die Rücknahme von Anteilen des offenen Immobilienfonds WERTGRUND WohnSelect D mit Wirkung zum 15. Januar 2026 (Cut-off 12:00 Uhr) vorübergehend aus. Rechtsgrundlage ist § 257 KAGB. Die Entscheidung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung der Verantwortung gegenüber allen Anlegern in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld. Zwei Entwicklungen treffen dabei zeitgleich zusammen: Liquiditätszuflüsse aus Transaktionen sind schwerer planbar, da Verkaufsprozesse länger dauern und die Fremdfinanzierung auf Käuferseite restriktiver ist. Gleichzeitig bleiben die Rückgabevolumina branchenweit hoch – für einen kleineren Fonds ohne aktiv steuerbare Vertriebskanäle ist dies besonders anspruchsvoll.
„Unser zentrales Anliegen ist ein sachgerechter Interessenausgleich zwischen Anlegern, die ihre Anteile zurückgeben möchten, und Anlegern, die langfristig investiert bleiben wollen. Die Aussetzung hilft, Verkäufe unter Zeitdruck zu vermeiden. Wir möchten mit der Aussetzung Werte schützen – im Interesse aller Anleger“, sagt Thomas Meyer, Vorstand der WERTGRUND Immobilien AG.
Marktumfeld: Transaktionen dauern länger, Finanzierung bleibt restriktiv
„Seit Mitte 2025 haben sich Verkaufsprozesse erneut deutlich erschwert und verlängert; derzeit rechnen wir mit Transaktionsdauern von deutlich mehr als sechs Monaten“, erklärt Meyer. Im zweiten Halbjahr 2025 konnten zwei Objektverkäufe aufgrund des Marktumfeldes nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. In der Folge musste die für August 2025 vorgesehene Ausschüttung verschoben werden.
Ziel: Fairness, Gleichbehandlung und Schutz des Sondervermögens
„Die Aussetzung soll sicherstellen, dass Rückgabewünsche in einem geordneten und fairen Verfahren bearbeitet werden können und gleichzeitig das Sondervermögen für verbleibende Anleger zukunftsfähig erhalten bleibt“, sagt Meyer. Ohne die Maßnahme bestünde das Risiko, Rückgaben nur durch Notverkäufe bedienen zu können – typischerweise mit erheblichen Nachteilen für Fonds und Anleger.
Der Fonds hat in den vergangenen Jahren Rückgaben in Höhe von rund 145 Mio. Euro (rund 31,6 % des Nettofondsvermögens) bedient und in den letzten zwei Jahren fünf Objektverkäufe im Bereich der aktuellen Verkehrswerte mit einem Volumen von 98 Mio. Euro umgesetzt. Die Wertentwicklung betrug in den letzten fünf Jahren +4,22 % (Stand 31.12.2025).
Langfristig investierte Anleger erzielen positive Wertentwicklung
„Mittel- bis langfristig investierte Anleger erzielen trotz zwischenzeitlicher Marktschwankungen eine deutlich positive Wertentwicklung“, so Meyer. Seit Auflegung im Jahr 2010 hat der Fonds insgesamt eine Wertsteigerung von 105,38 % erzielt. Anleger, die zum Stichtag 31. Dezember 2025 seit zehn Jahren investiert waren, konnten eine Wertentwicklung von 57,01 % verzeichnen; bei einem Investitionszeitraum von fünf Jahren ergibt sich zum gleichen Stichtag ein Zuwachs von 4,22 %. Der WERTGRUND WohnSelect D ist seit 2010 am Markt aktiv und verfolgt von Beginn an eine klare Strategie: Investitionen ausschließlich in deutsche Wohnimmobilien mit langfristig stabilen Cashflows. Über mehr als 15 Jahre hinweg wurde so ein breit diversifiziertes, rein deutsches Wohnimmobilienportfolio aufgebaut.
WERTGRUND WohnSelect D gut positioniert
„Deutsche Wohnimmobilien bleiben eine attraktive Anlageklasse und wir sehen eine gute Chance auf eine Fortführung des Fonds nach dem Ende der Rücknahmeaussetzung“, so Meyer. Die strukturellen Perspektiven im deutschen Wohnsegment bleiben grundsätzlich intakt. Neubauaktivitäten in Deutschland liegen deutlich unter dem Bedarf, viele regionale Wohnungsmärkte sind angespannt und die Mieten zeigen langfristig stabile bis steigende Tendenzen.
Der WERTGRUND WohnSelect D ist trotz der liquiditätsbedingten Rücknahmeaussetzung für langfristig orientierte Anleger gut positioniert - auch weil sich zentrale Grundsatzentscheidungen in früheren Marktphasen bewährt haben:
• Klarer Fokus auf deutsche Wohnimmobilien mit klaren Ankaufsbeschränkungen
• Konservative Liquiditäts- und Wachstumspolitik in früheren Marktphasen, unter anderem durch Umsetzung eines CashCALL-/CashSTOP-Prinzips
• Zukunftsorientierte Strategieerweiterung in Form des Ankaufs von Projektentwicklungen und Forward-Deals zu Festpreisen
• Langfristiger, substanz- und ESG-orientierter Investmentansatz
Transparenz und Dialog während der Aussetzung
Während der Aussetzungsphase wird der Informationsumfang weiter erhöht: Jede Immobilie im Fonds wird bereits heute monatlich bewertet; zudem werden regelmäßige Management-Updates (z. B. Calls oder Webinare) etabliert, Monatsberichte inhaltlich erweitert und die Liquiditätssituation klar nachvollziehbar aufbereitet. Sobald es die Liquiditätssituation ermöglicht, soll die verschobene Ausschüttung nachgeholt werden.
Die gesetzlich vorgesehene Maximaldauer der Aussetzung beträgt bis zu drei Jahre. Ziel ist es ausdrücklich, diese Maximaldauer nicht auszuschöpfen, sondern die Rücknahmeaussetzung nach Möglichkeit so früh wie möglich zu beenden – abhängig von Rückgabewünschen, Transaktionsmärkten und Finanzierungssituation.
WERTGRUND Immobilien AG
„Unser zentrales Anliegen ist ein sachgerechter Interessenausgleich zwischen Anlegern, die ihre Anteile zurückgeben möchten, und Anlegern, die langfristig investiert bleiben wollen. Die Aussetzung hilft, Verkäufe unter Zeitdruck zu vermeiden. Wir möchten mit der Aussetzung Werte schützen – im Interesse aller Anleger“, sagt Thomas Meyer, Vorstand der WERTGRUND Immobilien AG.
Marktumfeld: Transaktionen dauern länger, Finanzierung bleibt restriktiv
„Seit Mitte 2025 haben sich Verkaufsprozesse erneut deutlich erschwert und verlängert; derzeit rechnen wir mit Transaktionsdauern von deutlich mehr als sechs Monaten“, erklärt Meyer. Im zweiten Halbjahr 2025 konnten zwei Objektverkäufe aufgrund des Marktumfeldes nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. In der Folge musste die für August 2025 vorgesehene Ausschüttung verschoben werden.
Ziel: Fairness, Gleichbehandlung und Schutz des Sondervermögens
„Die Aussetzung soll sicherstellen, dass Rückgabewünsche in einem geordneten und fairen Verfahren bearbeitet werden können und gleichzeitig das Sondervermögen für verbleibende Anleger zukunftsfähig erhalten bleibt“, sagt Meyer. Ohne die Maßnahme bestünde das Risiko, Rückgaben nur durch Notverkäufe bedienen zu können – typischerweise mit erheblichen Nachteilen für Fonds und Anleger.
Der Fonds hat in den vergangenen Jahren Rückgaben in Höhe von rund 145 Mio. Euro (rund 31,6 % des Nettofondsvermögens) bedient und in den letzten zwei Jahren fünf Objektverkäufe im Bereich der aktuellen Verkehrswerte mit einem Volumen von 98 Mio. Euro umgesetzt. Die Wertentwicklung betrug in den letzten fünf Jahren +4,22 % (Stand 31.12.2025).
Langfristig investierte Anleger erzielen positive Wertentwicklung
„Mittel- bis langfristig investierte Anleger erzielen trotz zwischenzeitlicher Marktschwankungen eine deutlich positive Wertentwicklung“, so Meyer. Seit Auflegung im Jahr 2010 hat der Fonds insgesamt eine Wertsteigerung von 105,38 % erzielt. Anleger, die zum Stichtag 31. Dezember 2025 seit zehn Jahren investiert waren, konnten eine Wertentwicklung von 57,01 % verzeichnen; bei einem Investitionszeitraum von fünf Jahren ergibt sich zum gleichen Stichtag ein Zuwachs von 4,22 %. Der WERTGRUND WohnSelect D ist seit 2010 am Markt aktiv und verfolgt von Beginn an eine klare Strategie: Investitionen ausschließlich in deutsche Wohnimmobilien mit langfristig stabilen Cashflows. Über mehr als 15 Jahre hinweg wurde so ein breit diversifiziertes, rein deutsches Wohnimmobilienportfolio aufgebaut.
WERTGRUND WohnSelect D gut positioniert
„Deutsche Wohnimmobilien bleiben eine attraktive Anlageklasse und wir sehen eine gute Chance auf eine Fortführung des Fonds nach dem Ende der Rücknahmeaussetzung“, so Meyer. Die strukturellen Perspektiven im deutschen Wohnsegment bleiben grundsätzlich intakt. Neubauaktivitäten in Deutschland liegen deutlich unter dem Bedarf, viele regionale Wohnungsmärkte sind angespannt und die Mieten zeigen langfristig stabile bis steigende Tendenzen.
Der WERTGRUND WohnSelect D ist trotz der liquiditätsbedingten Rücknahmeaussetzung für langfristig orientierte Anleger gut positioniert - auch weil sich zentrale Grundsatzentscheidungen in früheren Marktphasen bewährt haben:
• Klarer Fokus auf deutsche Wohnimmobilien mit klaren Ankaufsbeschränkungen
• Konservative Liquiditäts- und Wachstumspolitik in früheren Marktphasen, unter anderem durch Umsetzung eines CashCALL-/CashSTOP-Prinzips
• Zukunftsorientierte Strategieerweiterung in Form des Ankaufs von Projektentwicklungen und Forward-Deals zu Festpreisen
• Langfristiger, substanz- und ESG-orientierter Investmentansatz
Transparenz und Dialog während der Aussetzung
Während der Aussetzungsphase wird der Informationsumfang weiter erhöht: Jede Immobilie im Fonds wird bereits heute monatlich bewertet; zudem werden regelmäßige Management-Updates (z. B. Calls oder Webinare) etabliert, Monatsberichte inhaltlich erweitert und die Liquiditätssituation klar nachvollziehbar aufbereitet. Sobald es die Liquiditätssituation ermöglicht, soll die verschobene Ausschüttung nachgeholt werden.
Die gesetzlich vorgesehene Maximaldauer der Aussetzung beträgt bis zu drei Jahre. Ziel ist es ausdrücklich, diese Maximaldauer nicht auszuschöpfen, sondern die Rücknahmeaussetzung nach Möglichkeit so früh wie möglich zu beenden – abhängig von Rückgabewünschen, Transaktionsmärkten und Finanzierungssituation.
WERTGRUND Immobilien AG




