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12.01.2026 Wann ältere Immobilieneigentümer Eigenheiminvestitionen scheuen

Lohnt es sich noch in die eigene Immobilie zu investieren? Diese Frage stellen sich viele ältere Immobilieneigentümer. Zwar wollen zwei Drittel der über 60-Jährigen in der eigenen Immobilie alt werden, doch inwieweit sie das Haus oder die Wohnung ihren eigenen Bedürfnissen im Alter anpassen, ist für die meisten eine Frage des bereits vorhandenen Vermögens. Die wenigsten können sich wirklich vorstellen, im Alter noch einen Kredit aufzunehmen.

Im Schnitt leben die über 60-jährigen Eigentümerinnen und Eigentümer in Wohnungen und Häusern, die etwa 133 Quadratmeter groß und 43 Jahre alt sind. 51 Prozent der Befragten beschreiben den Zustand Ihrer Immobilie als renovierungs- oder modernisierungsbedürftig. Neun Prozent sehen sogar erheblichen Renovierungs- und Modernisierungsbedarf. 13 Prozent halten eine energetische Sanierung ihrer Immobilie für erforderlich. Nur knapp ein Viertel der Befragten sagt, dass ihre Immobilien nicht modernisiert oder saniert werden müssen. Das hat eine Studie der Allianz Baufinanzierung unter mehr als 1100 Immobilienbesitzern bundesweit ergeben. Alle Befragten waren älter als 60 Jahre.

Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Modernisierungsbedarf und Umsetzung. Immerhin 58 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie Umbau oder Modernisierung sehr wahrscheinlich aus eigenen Mitteln stemmen können. Knapp 40 Prozent jedoch könnten eine Renovierung oder einen Umbau nur zum Teil oder gar nicht aus vorhandenen Mitteln bestreiten. Dort, wo das Geld knapper ist, würden drei Viertel der Befragten auf Maßnahmen verzichten, wenn das eigene Kapital nicht ausreicht. Sie würden nur so viel in die eigene Immobilie investieren, wie das frei verfügbare Kapital zulässt oder im Zweifel komplett auf entsprechende Maßnahmen verzichten.16 Prozent würden einen Kredit aufnehmen.

“Es ist ein erheblicher Schritt, im Alter eine Finanzierung zu planen. Doch wenn sich Barrieren abbauen lassen und dies den Menschen ermöglicht länger im eigenen Zuhause zu bleiben, dann lohnt es sich, diese Option zu prüfen. Viele sind sich gar nicht bewusst, dass es neben einem Teilverkauf noch andere Optionen wie das BestAger Immobiliendarlehen der Allianz gibt”, sagt Rainer Hagenbucher, Leiter der Allianz Baufinanzierung.

Doch um welche Maßnahmen geht es konkret? Nach potenziellen Sanierungsprojekten fürs Wohnen im Alter gefragt, zeigt sich eine große Spannweite – von wenig kostspielig bis sehr kostenintensiv. Bei dieser Frage waren Mehrfachantworten möglich. Zu den günstigeren Maßnahmen gehören das Anbringen von Haltegriffen und Notruftasten – die Notwendigkeit dafür sehen 45 Prozent der Befragten. 44 Prozent sehen Bedarf für einen Treppenlift. 35 Prozent der Befragten müssten das Badezimmer umbauen. 33 Prozent würden gerne einen barrierefreien Zugang schaffen und 16 Prozent in den Innenräumen die Türen verbreitern. Sechs Prozent der Befragten sehen die Notwendigkeit, ihre Immobilie so um- oder anzubauen, dass eine Pflegekraft einziehen könnte.

Obwohl eine Vielzahl an Maßnahmen im Raum steht, hat sich nur knapp die Hälfte der über 60-Jährigen bereits mit den möglichen Kosten für einen Umbau oder eine Sanierung auseinandergesetzt. Immerhin 29 Prozent haben eine grobe Vorstellung von der Höhe der Kosten für ihre Renovierungsvorhaben. 15 Prozent können sogar konkret benennen, wie hoch ihr Investitionsbedarf ist. Von den Menschen, die bereits eine Vorstellung der Kosten für Sanierungen oder Modernisierungen haben, geht etwa ein Fünftel davon aus, dass sie mehr als 50.000 Euro in ihre Immobilie investieren müssten. 42 Prozent schätzen das Investitionsvolumen auf 20.000 bis 50.000 Euro. 24 Prozent bewegen sich unter 20.000 Euro und 13 Prozent sehen eher einen geringen Bedarf oder möchten keine Angabe machen.

Allianz BestAger Finanzierung richtet sich an ältere Immobilienbesitzer

Mit dem BestAger Immobiliendarlehen bietet die Allianz Baufinanzierung seit dem Jahr 2020 eine Alternative, die sich speziell an Menschen über 60 Jahren richtet. Wer das eigene Zuhause abbezahlt hat und nun altersgerecht umbauen oder energetisch sanieren möchte, kann sich mit dieser Finanzierung Kapital beschaffen. Von Vorteil ist auch, dass die Darlehensnehmer lediglich den Zinssatz bedienen müssen. Die Tilgung können sie gegebenenfalls den Erben überlassen.


























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