08.01.2026 Gustav Epple und Salvia realisieren Großprojekt für Klinikum Stuttgart
Es ist eine der bedeutendsten Investitionen der Landeshauptstadt Stuttgart der kommenden Jahre: Das Klinikum Stuttgart erhält bis 2029 ein neues Haus A, das die Interdisziplinäre Notaufnahme (INA) und einen hochmodernen Zentral-OP beherbergen wird. Mit der Ausführungsplanung und sämtlichen Bauleistungen des Projektes hat das Klinikum Stuttgart die Arbeitsgemeinschaft Gustav Epple Bauunternehmung GmbH und Salvia Gebäudetechnik GmbH beauftragt. Vorangegangen war ein europaweites Ausschreibungsverfahren. Die beiden Unternehmen haben sich schon bei früheren Bauprojekten des Klinikums bewährt.
So hat Gustav Epple bereits das Haus G mit dem SCC Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl errichtet, das seit 2024 in Betrieb ist. Salvia war bei diesem Projekt für die technische Gebäudeausrüstung zuständig. Beim 2022 abgeschlossenen Neubau des Hauses F verantwortete Salvia die Elektrotechnik. „Durch die vorangegangenen Bauprojekte sind wir mit dem Bauherrn und dem Gesamtkomplex Klinikum Stuttgart gut vertraut. Das hilft uns, diesen neuen Meilenstein besonders effizient zu realisieren“, erklärt Filippo Salvia, Geschäftsführer der Salvia Gruppe.
Herausforderung Baulogistik
Der Rückbau des Bestandsgebäudes von Haus A startete bereits 2024. Die Baugrube wird als Vorableistung durch einen anderen Unternehmer erstellt. Die Gustav Epple Bauunternehmung als erfahrener Generalübernehmer verantwortet beim Neubau die Ausführungsplanung sowie Rohbau, Dach, Fassade, Ausbau und Medizintechnik. Salvia ist innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für die integrale Gebäudetechnik zuständig, also für Sanitär, Heizung, Klima, Lüftung, Elektro, Energieversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik sowie Gebäudeautomation. „Die größte Herausforderung des Projektes ist die Baulogistik. Wir bauen in der Innenstadt, im beengten Bestand eines großen Klinikgeländes. Der Krankenhausbetrieb muss ungestört weiterlaufen. Dies erfordert eine präzise Planung und Koordination, umfangreiche Interimsmaßnahmen und eine sorgfältige Taktung der Bauarbeiten“, sagt Heico Zirkel, Geschäftsführer der Gustav Epple Bauunternehmung.
BIM, Lean und aufwändige Inbetriebnahme
Building Information Modeling (BIM) ermöglicht eine digitale, vernetzte Planung und Ausführung, bei der alle relevanten Informationen zentral gebündelt werden. So lassen sich Termine, Kosten und Abläufe präzise steuern und überwachen. BIM wird so umfassend eingesetzt, dass der Bauherr nach der Fertigstellung ein As-Built-Modell erhält, samt aller Abmessungen, Materialien und während der Bauphase durchgeführten Änderungen, bis hin zur einzelnen Steckdose. Es dient als Grundlage für eine spätere Wartung, Instandhaltung oder Umbauarbeiten. „BIM ist unverzichtbar bei einem solch großen Bauvorhaben im laufenden Krankenhausbetrieb mit engen Zeitfenstern und komplexer Technik. Es schafft die nötige Planungssicherheit“, erklärt Zirkel. Die Arbeit der unterschiedlichen Gewerke wird mit Methoden aus dem Lean Management koordiniert. In einem aufwändigen Inbetriebnahme-, Abnahme- und Übergabe-Prozess (IAÜ-Prozess) wird bei der technischen Gebäudeausrüstung auf einen kontrollierten, koordinierten, dokumentierten und systematischen Ablauf geachtet. Die Vorgaben basieren auf den Nutzeranforderungen zum Inbetriebnahme-Management und zur Qualitätssicherung.
Teil eines großen Vorhabens
Das Klinikum Stuttgart, Standort Mitte, wird bis 2033 in mehreren Abschnitten neu gebaut. Bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen sind die Strahlentherapie Haus Z sowie die Neubauten Haus G und Haus F. Derzeit liegt der Fokus auf dem Neubau Haus A (erster Bauabschnitt), später gefolgt von Haus BE (zweiter Bauabschnitt), welche mit Haus F einen zusammenhängenden Gebäudekomplex bilden. Das neue Haus A wird über drei unterirdische und acht oberirdische Geschosse verfügen. Zu den wesentlichen Funktionseinheiten gehört der Zentral-OP mit 17 OP-Sälen im ersten Bauabschnitt, mehrere Eingriffsräume, Intermediate Care- und Regelleistungsstationen, eine Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), die Interdisziplinäre Notaufnahme sowie Funktionsdiagnostik der Urologie. Auf dem Dach entsteht ein neuer Hubschrauberlandeplatz. Nachhaltigkeit hat bei dem Bauprojekt einen hohen Stellenwert: Abwärme wird zum Heizen genutzt, Wärmepumpen und Photovoltaik auf dem Dach sowie eine effiziente Gebäudehülle sorgen für ein gutes Raumklima bei niedrigem Energieverbrauch.
So hat Gustav Epple bereits das Haus G mit dem SCC Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl errichtet, das seit 2024 in Betrieb ist. Salvia war bei diesem Projekt für die technische Gebäudeausrüstung zuständig. Beim 2022 abgeschlossenen Neubau des Hauses F verantwortete Salvia die Elektrotechnik. „Durch die vorangegangenen Bauprojekte sind wir mit dem Bauherrn und dem Gesamtkomplex Klinikum Stuttgart gut vertraut. Das hilft uns, diesen neuen Meilenstein besonders effizient zu realisieren“, erklärt Filippo Salvia, Geschäftsführer der Salvia Gruppe.
Herausforderung Baulogistik
Der Rückbau des Bestandsgebäudes von Haus A startete bereits 2024. Die Baugrube wird als Vorableistung durch einen anderen Unternehmer erstellt. Die Gustav Epple Bauunternehmung als erfahrener Generalübernehmer verantwortet beim Neubau die Ausführungsplanung sowie Rohbau, Dach, Fassade, Ausbau und Medizintechnik. Salvia ist innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für die integrale Gebäudetechnik zuständig, also für Sanitär, Heizung, Klima, Lüftung, Elektro, Energieversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik sowie Gebäudeautomation. „Die größte Herausforderung des Projektes ist die Baulogistik. Wir bauen in der Innenstadt, im beengten Bestand eines großen Klinikgeländes. Der Krankenhausbetrieb muss ungestört weiterlaufen. Dies erfordert eine präzise Planung und Koordination, umfangreiche Interimsmaßnahmen und eine sorgfältige Taktung der Bauarbeiten“, sagt Heico Zirkel, Geschäftsführer der Gustav Epple Bauunternehmung.
BIM, Lean und aufwändige Inbetriebnahme
Building Information Modeling (BIM) ermöglicht eine digitale, vernetzte Planung und Ausführung, bei der alle relevanten Informationen zentral gebündelt werden. So lassen sich Termine, Kosten und Abläufe präzise steuern und überwachen. BIM wird so umfassend eingesetzt, dass der Bauherr nach der Fertigstellung ein As-Built-Modell erhält, samt aller Abmessungen, Materialien und während der Bauphase durchgeführten Änderungen, bis hin zur einzelnen Steckdose. Es dient als Grundlage für eine spätere Wartung, Instandhaltung oder Umbauarbeiten. „BIM ist unverzichtbar bei einem solch großen Bauvorhaben im laufenden Krankenhausbetrieb mit engen Zeitfenstern und komplexer Technik. Es schafft die nötige Planungssicherheit“, erklärt Zirkel. Die Arbeit der unterschiedlichen Gewerke wird mit Methoden aus dem Lean Management koordiniert. In einem aufwändigen Inbetriebnahme-, Abnahme- und Übergabe-Prozess (IAÜ-Prozess) wird bei der technischen Gebäudeausrüstung auf einen kontrollierten, koordinierten, dokumentierten und systematischen Ablauf geachtet. Die Vorgaben basieren auf den Nutzeranforderungen zum Inbetriebnahme-Management und zur Qualitätssicherung.
Teil eines großen Vorhabens
Das Klinikum Stuttgart, Standort Mitte, wird bis 2033 in mehreren Abschnitten neu gebaut. Bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen sind die Strahlentherapie Haus Z sowie die Neubauten Haus G und Haus F. Derzeit liegt der Fokus auf dem Neubau Haus A (erster Bauabschnitt), später gefolgt von Haus BE (zweiter Bauabschnitt), welche mit Haus F einen zusammenhängenden Gebäudekomplex bilden. Das neue Haus A wird über drei unterirdische und acht oberirdische Geschosse verfügen. Zu den wesentlichen Funktionseinheiten gehört der Zentral-OP mit 17 OP-Sälen im ersten Bauabschnitt, mehrere Eingriffsräume, Intermediate Care- und Regelleistungsstationen, eine Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), die Interdisziplinäre Notaufnahme sowie Funktionsdiagnostik der Urologie. Auf dem Dach entsteht ein neuer Hubschrauberlandeplatz. Nachhaltigkeit hat bei dem Bauprojekt einen hohen Stellenwert: Abwärme wird zum Heizen genutzt, Wärmepumpen und Photovoltaik auf dem Dach sowie eine effiziente Gebäudehülle sorgen für ein gutes Raumklima bei niedrigem Energieverbrauch.




