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26.06.2024 München: Ausstellung zu Architektouren im Bauministerium eröffnet

Wie Städte, Quartiere und Wohn- und Nichtwohngebäude gebaut, um- und weitergebaut oder umgenutzt werden, ist sowohl für die Gegenwart als auch die Zukunft wichtig. Vor diesem Hintergrund stehen die Architektouren 2024 der Bayerischen Architektenkammer unter dem Motto „Einfach (um)bauen“. Wie in jedem Jahr öffnen sich am letzten Juniwochenende wieder die Türen von über 200 herausragenden Beispielen qualitativ hochwertiger Architektur in allen sieben Regierungsbezirken. Auftakt war auch in diesem Jahr einmal mehr die Eröffnung der begleitenden Ausstellung mit ausgewählten staatlichen oder staatlich geförderten Projekten im Foyer des Bauministeriums durch Bayerns Bauminister Christian Bernreiter und die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer Prof. Lydia Haack.

Die diesjährigen Architektouren finden am Wochenende vom 29./30. Juni statt. 216 von einem unabhängigen Beirat ausgewählte Projekte können dann vor Ort besichtigt werden. Im Fokus steht dieses Mal die Bedeutung des Erhalts und der Weiterentwicklung des Gebäudebestands. „Angesichts der zahlreichen Herausforderungen der Baubranche ist es entscheidend, gemeinsam tragfähige Lösungen für einfacheres, schnelleres, kostengünstigeres und klimafreundliches Bauen zu entwickeln. Die Projekte der Architektouren belegen eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Ziel arbeiten“, so Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Es freut mich sehr, dass der Freistaat wieder mit über 50 Projekten an den Architektouren beteiligt ist und wir unserer Vorbildrolle gerecht werden.“

Kammerpräsidentin Lydia Haack: „Die Architektouren zeigen, dass Architektur mehr ist als Bauwerke zu errichten – sie ist ein physischer Ausdruck unserer Werte und kann ein Wegweiser in die Zukunft sein. Das lassen besonders die mit dem Prädikat KlimaKulturKompetenz ausgezeichneten Projekte erkennen.“

Abgerundet wurde die Ausstellungseröffnung durch zwei spannende Werkberichte Alexander Bendzko, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt GmbH und Kurt Weber von Diezinger Architekten (Eichstätt) stellten ein Wohnmodell aus dem experimentellen Wohnungsbau in Ingolstadt vor. Der Oberbürgermeister der Stadt Freising, Tobias Eschenbacher und Tobias Micke von ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH aus Berlin gaben Einblicke in die städtebauliche Neugestaltung der Freisinger Stadtmitte.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die über 50 staatlichen oder staatlich geförderten Vorhaben, die in diesem Jahr Teil der Architektouren sind. Sie umfassen Beispiele für nachhaltiges Bauen, zeitgemäßes Wohnen sowie städtebauliche Neugestaltungen öffentlicher Räume.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich Freitag, 19. Juli 2024 jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr im Foyer des Bauministeriums, Franz-Josef-Strauß-Ring 4, 80539 München, zu sehen.
























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