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18.06.2021 München: Neues LMU Klinikum Innenstadt ist eröffnet

V.l.: Bernd Sibler, bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Markus M. Lerch, Ärztlicher Direktor des LMU Klinikums München, Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch. Foto: Sven Hoppe/dpa
Das neue LMU Klinikum Innenstadt in München wurde am Dienstag, 15.06.2021 feierlich eröffnet. Bei der Eröffnung anwesend waren unter anderem der Ministerpräsident des Freistaates Bayern Dr. Markus Söder, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, der Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Prof. Dr. Bernd Huber sowie der Ärztliche Direktor des LMU Klinikums München Prof. Dr. Markus M. Lerch und dessen Vorgänger Prof. Dr. Karl-Walter Jauch. Swecos Architekten haben bei dem Projekt die Objektplanung des Gebäudes an der Ecke Ziemssen- und Nußbaumstraße übernommen (Leistungsphasen 1-5).

Interdisziplinäres Klinikum in der Münchner Innenstadt

Mit dem Neubau der Portalklinik wird zukünftig die Grund- und Regelversorgung in München auf universitärem Niveau qualitätsvoll und interdisziplinär sichergestellt, unter anderem in den Fachrichtungen Innere Medizin, Chirurgie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und der Geburtshilfe. Jährlich können im neuen Klinikum 70.000 Patienten ambulant und 15.000 Patienten stationär versorgt werden. Zudem wird Forschung und studentische Ausbildung in der Innenstadt Münchens zukunftsorientiert weiterentwickelt.

„Wir freuen uns, dass wir an diesem innovativen Projekt beteiligt sein durften“, erzählt Andreas Honcamp, Bereichsleiter Architektur bei Sweco. „Das neue LMU Klinikum Innenstadt bietet durch modernste Medizintechnik, Interdisziplinarität und kurze Wege optimale Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten.“

Gläserner Verbindungsbau als Bindeglied zwischen Alt- und Neubau

Der viergeschossige Baukörper greift als Eckbebauung die historische Struktur der Blockrandbebauung auf. Dabei definieren die Baufluchten der benachbarten Medizinischen Klinik sowie des Haupteingangs der Psychiatrischen Klinik die östliche und nördliche Gebäudegrenze. Entlang der Ziemssenstraße setzt sich der Funktionsbau mit einer Fuge von dem denkmalgeschützen Altbau der Medizinischen Klinik ab. Der Haupteingang mit der zentralen Eingangshalle befindet sich in einem gläsernen Verbindungsbau, der als Bindeglied zwischen Neubau und Altbau fungiert. Die klar festgelegte Bandfassade definiert die äußere Erscheinung der neuen Portalklinik. Das hieraus entstehende Fassadenbild zeigt sich somit den umgebenden Altbauten gegenüber als eigenständiges Element.

Das neue Klinikum wird in zwei Stufen in Betrieb genommen: Die Geburtshilfe und die Neonatologie sind bereits am 15. Juni in den Neubau gezogen, die Bereiche Chirurgie und Innere Medizin sollen am 22. Juni umziehen.





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