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14.11.2025 WOLFF & MÜLLER baut Bildungscampus der Erzdiözese Freiburg

Visualisierung: Architekturbüro Geis & Brantner – Johannes Klorer freier Architekt
In der Hildastraße 37 und 39 in Freiburg im Breisgau starten in Kürze die Bauarbeiten für den neuen Bildungscampus der Erzdiözese Freiburg. WOLFF & MÜLLER übernimmt den kompletten Schlüsselfertigbau. Ab November 2025 werden das Bestandsgebäude von 1975 und das sogenannte Pförtnerhäuschen abgerissen. Ab März 2026 beginnen dann die Arbeiten am Neubau. Die Erzdiözese investiert rund 33 Millionen Euro in den Campus, der eine Bruttogeschossfläche von etwa 6.500 Quadratmetern umfasst. Die Rohbauarbeiten sollen im September 2026 abgeschlossen sein, die Gesamtfertigstellung ist für Sommer 2028 geplant.

Das fünfgeschossige Schul- und Verwaltungsgebäude mit Tiefgarage wurde vom Architekturbüro Geis & Brantner aus Freiburg entworfen. Es bietet künftig Raum für die Katholische Schule für Erwachsene (ehemals Kolping-Kolleg), das Bildungszentrum Freiburg und die Zentrale des Bildungswerks. Damit vereint der Neubau mehrere kirchliche Einrichtungen der offenen Erwachsenenbildung unter einem Dach. Eine Natursteinfassade mit großzügigen Öffnungen verdeutlicht architektonisch den offenen Charakter des Bildungscampus nach außen. Das Projekt stärkt das Gesamtareal und wertet den städtebaulich bedeutenden Kreuzungsbereich Hilda-/Talstraße auf. Ein Bürgerraum und eine Cafeteria im Erdgeschoss verbinden das Gebäude mit dem Stadtteil Wiehre.

Anspruchsvolle Baulogistik und Lean Management

Die Vergabe erfolgte nach einer beschränkten Ausschreibung. Eine besondere Herausforderung beim Bildungscampus sind die beengten Platzverhältnisse im Innenstadtbereich: Das Grundstück ist von historischen Bürgerhäusern umgeben und liegt an einer Kreuzung – Lagerflächen sind knapp. Die Baulogistik ist entsprechend anspruchsvoll, Materialien werden just in time angeliefert. Zum Schutz vor Feuchtigkeit wird das Untergeschoss als wasserundurchlässige Konstruktion (WU-Beton) ausgeführt.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der effizienten Bauabwicklung: Das Projekt wird mit dem Lean-Management-Ansatz Last Planner® System realisiert. Dieses kollaborative Planungswerkzeug sorgt dafür, dass alle Projektbeteiligten – von der Bauleitung bis zu den Baupartnern – eng zusammenarbeiten und ihre Abläufe optimal aufeinander abstimmen. Durch die frühzeitige Einbindung aller Gewerke, eine transparente Terminplanung und regelmäßige Abstimmungsrunden werden Engpässe und Verzögerungen minimiert. So lassen sich Termine und Qualität zuverlässig einhalten – ein entscheidender Vorteil bei komplexen Bauvorhaben mit engen Platzverhältnissen und anspruchsvoller Logistik wie in Freiburg.































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