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Region Ruhr (10/2007, National)
Innenhafen Duisburg: Dieter Steffen

INNENHAFEN – JUWEL AM BÜROMARKT

Interview mit Dieter Steffen, vormals Geschäftsführer Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft (IDE)

Der Duisburger Innenhafen gilt als das Vorzeigeprojekt zum Thema „Urbane Wasserlagen“ und der damit verbundenen Entwicklungspotentiale in der Ruhrregion. Worin besteht das Erfolgsrezept Ihres Projektes?

Wasser und Hafenflächen üben immer wieder eine besondere Faszination auf Menschen aus. Der Innenhafen Duisburg steht inzwischen bundesweit als Referenzprojekt für erfolgreichen Strukturwandel am Wasser. Die Revitalisierung der Wasserfront und die damit verbundene ökonomische und ökologische Erneuerung des Hafenareals sind Zeichen dafür, dass diese Flächen bei konsequenter Umsetzung zu einem Standortfaktor für Stadt und die Region werden können.

War der Erfolg des Innenhafens von Anfang an absehbar und was hat Ihren Glauben an diesen Standort bestärkt?

Gemessen an der möglichen städtebaulichen und ökonomischen Nutzung hat der Innenhafen über Jahrzehnte „brachgelegen“. Entsprechend groß war die Skepsis zu Beginn unserer Arbeit. Die Lagegunst des Innenhafens mitten in Duisburg war für mich ein wichtiger Faktor, um durch privatwirtschaftliche Investitionen die notwendige Schubkraft für die Revitalisierung des Hafens zu bekommen.

Aus welcher Ausgangslage hat sich dieses Projekt entwickelt und was waren die entscheidenden Schritte zur Umsetzung dieser Vision?

Der Innenhafen Duisburg hat sich in den letzten Jahren von einer mit maroden Speichergebäuden bestückten Brachfläche zu einem international beachteten Stadtraum entwickelt und ist als Dienstleistungsstandort eine Top-Adresse in NRW. Es wurden Zeichen für die Stadterneuerung gesetzt. Dazu wurde das Wasser wieder in die Stadt geholt, wieder erlebbar gemacht und so zu einem Gewinn an Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Bürger und zu einem Anreiz für Investoren.

Was macht den Innenhafen auch und gerade für auswärtige sowie internationale Unternehmen und Investoren als Bürostandort so interessant und attraktiv?

Fachmedien der Immobilienwirtschaft beschreiben den Innenhafen Duisburg als „Juwel am Büromarkt“. Die besondere Standortgunst der Stadt Duisburg und die städtebauliche Qualität der Entwicklungen am Innenhafen, verbunden mit herausragender Baukultur, haben dazu beigetragen, den Innenhafen zu einer exklusiven und ambitionierten Adresse zu machen.

Der Innenhafen Duisburg ist nicht nur architektonisch und städtebaulich ein Meisterwerk. Auch ökonomisch setzt er Maßstäbe und zeigt, welche Potentiale in einer solchen Lage realisiert werden können. Bitte geben Sie uns eine Vorstellung von den dort erzielten Dimensionen.

Am Innenhafen Duisburg kann Strukturwandel miterlebt werden. Aus einer Industriebrache ist durch privatwirtschaftliches Investitionsvolumen von über 500 Mio. Euro ein neues Stadtquartier entstanden, in dem mehr als 150.000 m2 Bürofläche für über 5.000 neue Arbeitsplätze und zudem über 500 neue Wohnungen entstanden sind.

Der Innenhafen hat sich dabei vor allem als Bürostandort etabliert, an dem Mietpreise erzielt werden, die in der Region zu den Spitzenpreisen gehören. Die Entwicklung am Innenhafen wird durch eine Aufbruchstimmung gekennzeichnet, welche sich aus steil ansteigenden Wachstumszahlen, niedriger Mieterfluktuation und sehr geringen Leerstandsraten ergibt. Gleichzeitig steht dieses Quartier für vielfältige Freizeit- und Kulturaktivitäten sowie attraktive Gastronomie und hat eine sehr hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung.

Was können andere wassernahe Entwicklungsprojekte in der Metropole Ruhr aus Ihren Erfahrungen lernen?

Am Innenhafen Duisburg werden Zeichen gesetzt für eine konsequente Standortentwicklung, doch auch für Standortqualität. Jedes realisiertes Projekt hat ein eigenes Nutzungskonzept und bekommt in Verbindung mit der Architektur eine eigene Identität. Der Veränderungsprozess muss dabei mutig und gradlinig erfolgen und sollte auf einer durchgängig hohen städtebaulichen Qualität sowie einer ökologisch bedachten Baukultur aufbauen.

Das Fazit: Der Innenhafen Duisburg ist zum lebendigen Stadtquartier geworden, in dem alte Hafentradition und zukunftsorientierte neue Nutzungen eine erfolgreiche Verbindung eingegangen sind. Ein innovatives Stadtquartier, das Zukunftsstandort für Duisburg und ganz NRW ist.

Das Interview führte Andreas P. Lienig




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