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MEDIA SPREE (07/2005, Berlin)
Ankerplatz Zukunft Berlins dynamischster Wirtschaftsstandort

Mit der Ansiedlung von Universal Music, MTV Central Europe und der ver.di-Bundeszentrale sind in den letzten Jahren die wichtigsten Standortentscheidungen Berlins zugunsten von media spree gefallen. Der beidseitige Spreeraum zwischen der Jannowitz- und Elsenbrücke zählt zu den entwicklungsaktivsten Stadtbereichen Berlins.

media spree bildet den östlichen Eingang zur Innenstadt. Dieser beidseitige, rund 3,3 km lange und 180 ha umfassende Spreeraum zwischen der Jannowitz- und Elsenbrücke liegt im Schnittbereich der Bezirksteile Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg und Treptow. An dieser Stelle Berlins tritt die Spree mit einer Geradlinigkeit und einer Breite von ca. 150 Metern stadträumlich besonders hervor. Dies ermöglicht fantastische Panoramablicke von beiden Uferbereichen, insbesondere von den fünf Brücken über die Spree auf eine einzigartige Industriekulisse. Durch den ICE- und S-Bahn-Halt Ostbahnhof ist media spree zudem optimal an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Die Flächen an der media spree sind im Zuge der östlichen Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts traditionell mit Gewerbe- und Hafennutzungen belegt. Architektonisch wird das media spree Gebiet durch charaktervolle Gewerbebauten wie z.B. Pumpwerk, Gasanstalt, Beutelhalle, Eierkühlhaus, Getreidespeicher, Heeresbäckerei, Eisfabrik, Mühlenwerke, Marmeladenfabrik geprägt. Sie zeugen noch heute von einer traditionell gewerblichen Prägung dieses Raumes. Waren bis Ende der 90er Jahre Industrieruinen, Lagerflächen und Brachen Zeichen einer heterogenen Bebauungs- und Nutzungsstruktur, so mehren sich gerade in der jüngsten Vergangenheit in rasantem Tempo die Zeichen des Umbruchs und der Aufbruchstimmung. Eine Bestandsaufnahme:

Markante Zeichen des Wandels
und der Entwicklungsdynamik: TRIAS und SpreeUrban


Nähert man sich media spree vom Alexanderplatz, so setzt zunächst das TRIAS-Center ein markantes Zeichen der Entwicklungsdynamik. Dieser aus drei ellipsenförmigen Gebäudeteilen bestehende Neubau war Bestandteil zahlreicher Film- und Werbeaufnahmen und hat nicht nur zu einer immensen Popularität des Büro- und Geschäftshauses selbst beigetragen sondern auch einen ersten architektonischen Farbtupfer des Gebietes gesetzt.

Unmittelbar benachbart ist das Quartier SpreeUrban der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) geplant. Die Planung lehnt sich an das städtebauliche Leitbild an, das für die Uferbereiche dieses Stadtraums strukturell ähnliche Gebäude mit vergleichbarere Dichte vorsieht. Im nördli-chen Teil reagieren drei prismatische Baukörper auf die Geometrie des Grundstückes und ermöglichen für vielerlei Nutzungen geeignete Baukörperzuschnitte. Städtebauliches Signet des südlichen Grundstücksteils ist ein Turmgebäude, das den Ort markiert, an dem das Bahnviadukt die Spreekante verlässt, und welches sich in die Reihe der vorhandenen und geplanten Turmhäuser entlang der Spree einordnet. Auch für die weiteren Gebäudeteile wird der öffentliche Zugang zur Spree über Öffnungen an der Holzmarktstraße ermöglicht.

Entdeckung der Denkmäler an der Spree:
Altes Pumpwerk und EnergieForum


Weiter flussaufwärts befindet sich das 1880 errichtete, gegenwärtig ungenutzte, aber gleichwohl für unterschiedlichste Nutzergruppen sehr begehrliche Abwasserpumpwerk an der Holzmarktstraße. Im Jahr 2000 wurde der Betrieb der denkmalgeschützten Anlage eingestellt. Der Bestand umfasst im Wesentlichen die große Maschinenhalle mit dem parallel gelagerten Kesselhaus. Bedingt durch die erfolgreiche Sanierung von Denkmälern in der Nachbarschaft (siehe Universal und MTV) wurden auch für das Alte Pumpwerk entsprechende Begehrlichkeiten geweckt. Gegenwärtig läuft ein Bauantragsverfahren, das eine komplette Sanierung und zusätzlich einen Anbau für eine künftige kulturelle Nutzung vorsieht.

Wenige Meter weiter, direkt gegenüber vom neuen ICE-Halt Ostbahnhof, wurde auf dem ehemaligen Gelände der Berliner Gasanstalt unter Einbindung des denkmalgeschützten Magazingebäudes das EnergieForum neu errichtet, das seit seiner Fertigstellung im Jahre 2003 einen weiteren Blickfang am Spreeufer darstellt. Der erreichte Vermietungsstand von rund 70 % spricht für den Erfolg des Gebäudes.

Filetgrundstücke mit Wasser- und Gleisanschluss:
Columbus-Haus und Postbahnhof


Südlich des Ostbahnhofs zwischen EnergieForum und dem geplanten Park an der Spree ist unter dem Namen Columbus-Haus ein Komplex aus drei lang gestreckten L-förmigen Bauten geplant. Jeder der achtstöckigen Bauten steht für sich und wird – je nach Marktlage – einzeln re-
alisiert. Der Name Columbus-Haus bezieht sich sowohl auf die Wasserlage als auch auf die Architektur. So haben die zur Straße hin steinernen und zum Wasser gläsernen Achtgeschosser Bezüge zu Schiffen. Die begehbare Dachterrasse erinnert mit ihren Holzplanken ebenso an ein Schiffsdeck wie die hölzernen Stege vor den Büros.
Für den gegenüberliegenden Postbahnhof sind die Abrissarbeiten abgeschlossen. Aktuell wird mit den ersten Erschließungsmaßnahmen (Straßen, technische Versorgung) auf dem rund 4 ha großen Areal begonnen. Mittelfristig ist nach dem Entwurf der Architekten Léon Wohlhage Wernik ein frei stehendes 118-Meter-Hochhaus an der Kreuzung Straße der Pariser Kommune und Mühlenstraße geplant. Diesem städtebaulichen Zeichen gliedern sich Richtung Osten ein 70 Meter hohes Gebäude auf dem Gelände, ein Zehngeschosser zwischen Ost-
bahnhof und Altem Postbahnhof sowie eine gemischte Bebauung mit drei größeren Gebäudekomplexen entlang der Mühlenstraße an. Bis zum Beginn der Hochbaumaßnahmen wird das angesagte Ambiente der Postbahn-Bauten für Konzerte, Partys und andere Events genutzt.

Zwischennutzung als Chance:
Das Globe-Theater an der Spree


Hinter der East-Side-Gallery an der Spree wird das privat finanzierte Globe-Theater der Shakespeare Company Berlin am 23. April 2006, dem 442. Geburtstag des englischen Dramatikers, seine Pforten öffnen. Seit dem Frühjahr des letzten Jahres steht hier bereits ein temporäres Theaterzelt mit 400 Plätzen. Ab 2006 ist ein auf fünf Jahre befristeter fester Theaterbau in Form eines Globus mit einem ganzjährigen Theater- und Gastronomiebetrieb vorgesehen. Der Theaterbau soll eine Kapazität von 750 Plätzen inklusive Stehplätzen haben. Der Gastronomiebetrieb wird auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Impulsgeber Nr. 1:
Die künftige Arena am Ostbahnhof


Ähnlich wie beim Postbahnhof werden auch auf dem benachbarten ehemaligen Gelände des Ostgüterbahnhofs aus EU-Mitteln geförderte Abrißmassnahmen und Altlastensanierungen durchgeführt. Auf diesem rund 21 ha großen Areal wird in den kommenden Monaten mit dem Bau einer Mehrzweckhalle mit über 16.000 Sitzplätzen begonnen. Bauherr ist die amerikanische Anschutz Entertainment Group. Mit rund 150 geplanten Veranstaltungen pro Jahr (Eishockey, Basketball, Konzerte, Hauptversammlungen, Parteitage etc.) wird die Arena zum größten Impulsgeber für die weitere Entwicklung von media spree.

Baubeginn des Anschutz-Areals erfolgt:
Das Quartier in Orange


Am südöstlichen Abschluss des Entwicklungsgebietes der Anschutz Entertainment Group an der Mühlenstraße befindet sich das „Quartier in Orange“, ein Gelände der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) mit Entwicklungspotenzial, im Bau. Gegenwärtig wird das Gebäude der ehemaligen Osthafenmühle vom Architekturbüro Hemprich & Tophof umgebaut. Bis zur Jahresmitte 2005 entsteht hier ein modernes Bürogebäude für rund 200 BSR-Mitarbeiter. Darüber hinaus ist – wenige Meter weiter Richtung Oberbaumbrücke – die Erweiterung des East-Side-Hotels durch die BSR in Planung.

Vitaminspritzen in zeitlichen Abständen:
Oberbaum City und Osthafen


Mehrere Entwicklungen jenseits der Oberbaumbrücke haben – in zeitlichen Abständen von wenigen Jahren – ihre Wirkung als Vitaminspritze für das Gesamtareal hinterlassen.

Bis Ende der 90er Jahre entstand auf dem ca. 46.000 m2 großen Gelände einer ehemaligen Lampenstadt (einst Osram, später Narva Glühlampen) die Oberbaum City. Wenngleich dieses Dienstleistungsviertel kurzzeitig unter dem Aderlass der New Economy litt, so zeugen inzwischen wieder mehr als 50 Unternehmen aus dem Kreativbereich von dem Wiedererstarken dieses innovativen Dienstleistungszentrums.

Im entscheidenden Maße hat die Oberbaum City zur „Hoffähigkeit“ dieses Stadtraumes beigetragen. Den größten Entwicklungsschub stellte der Einzug der Zentrale von Universal Music ins ehemalige Eierkühlhaus an der Oberbaumbrücke im Sommer 2002 dar. Danach wirkte die im Frühjahr 2004 abgeschlossene Ansiedlung von MTV Central Europe in einer ehemaligen Lagerhalle im Osthafen wie eine zweite Vitaminspritze auf das Areal.

Gewirkt hat sie bereits bei A-Medialynx. Das Medienunternehmen, das Sendeeinrichtungen und Satellitenanlagen anbietet, bezieht in den nächsten Monaten den direkt neben MTV befindlichen ehemaligen Sitz der Hafenverwaltung.

Profiteure der Big Player:
Die Gewerbehöfe beiderseits der Oberbaumbrücke


Im Sog der beiden weltweit agierenden Big Player Universal und MTV hat sich ein Musik-Cluster in diesem durch Industriekulissen und weiträumige Panoramablicke charakteristischen Spreeabschnitt herausgebildet. Neben innovativen, Trends entwickelnden Tonträgerproduktionen und Labels (Four Music, City Slang, Tresor Music Records, Mute, Kanzleramt, United One) haben sich auch zahlreiche Musiksoftwareentwickler wie Magix oder Native Instruments hier niedergelassen. Vor allem die aufwändig sanierten Gewerbehöfe auf der Kreuzberger Spreeseite (Schlesische, Köpenicker und Pfuelstraße) bieten Flächen- und Infrastrukturangebote, die den Bedürfnissen der Medien-, Musik- und Modebranche entsprechen. All diese Unternehmen sind umgeben von einer Freizeit- (Badeschiff, Freischwimmer) und Clubkultur (z.B. Maria am Ufer, Ostgut, Arena, Watergate, Club der Visonäre), die sicherlich in keiner anderen Gegend Berlins so facettenreich ist wie an der media spree.

Überschwappen der Dynamik auf die andere Spreeseite:
Die Neuen Spreespeicher


Inmitten dieser traditionellen Gewerbehöfe bietet ein unbebautes Grundstück an der Kreuzung Cuvry- und Schlesische Straße großes Entwicklungspotenzial. Hier plant die IVG Immobilien Holding die Neuen Spreespeicher. Die beiden 5-geschossigen Gebäude mit drei weiteren Staffelgeschossen werden im traditionellen Kontorhausstil errichtet und öffnen sich zur Spree. Der Gebäudekomplex wird auf insgesamt 36.000 m2 BGF Raum für Office-Lofts sowie für kleinteilige Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe bieten.

Umwandlung von Gewerbebauten zu Wohnzwecken:
Die Marmeladenfabrik


Setzt man die Reise auf der Kreuzberger Spreeseite Richtung Mitte fort, so bildet die alte Marmeladenfabrik den Abschluss des Altbaugebietes. Hier – an der Köpenicker Straße 10a – wird gegenwärtig die 1911 im Jugendstil errichtete Marmeladenfabrik saniert und modernisiert. Die Fabrikhallen werden zu Lofts bzw. Loftwohnungen (insgesamt ca. 8.600 m2 Wohnfläche) umgebaut.

Gelungene Alternative zur Edel-Immobilie Potsdamer Platz: Der spreeport zwischen Michael- und Schillingbrücke

media spree ist nicht nur klassischen Medienunternehmen vorbehalten. Unter dem Motto Ankerplatz Zukunft sollen Areale für Medien und Dienstleistungen, Wohnungen, Kultur, Einzelhandel und Gastronomie und ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten entstehen.

Ein Teil dieser riesigen Projektentwicklung ist der spreeport, den Hochtief Development und Kilian Projektmanagement als preiswerte Alternative zur Edelimmobilie Potsdamer Platz errichtet hat. Einer der ersten Mieter, der diese Gelegenheit nutzte, ist die Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di, die mit ihrer Bundesverwaltung, dem Landesbezirk Berlin-Brandenburg und dem Bezirk Berlin vom Potsdamer Platz an die media spree, unmittelbar an die Schillingbrücke, wechselte.

Innerhalb dieses Blocks sind mit dem 2. Bauabschnitt des spreeports sowie mit dem „Atrium an der Spree“ (Falk, Engels, Suk GbR) zwei weitere Projekte geplant, die – abhängig von einer erfolgreichen Nutzerakquisition – in den kommenden Jahren realisiert werden.



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