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Bürostandort Duisburg (04/2005, Ruhr)
Innenhafen Duisburg

Zukunftsorientierte neue Nutzungen in traditionellem Hafenambiente – Strukturwandel miterleben

Eines der beeindruckendsten Beispiele des Strukturwandels in der Ruhrregion liefert der Innenhafen Duisburg. Das über 100 Jahre als Hafen- und Handelsplatz genutzte 89 ha große Areal hat sich zu einem multifunktionalen Dienstleistungspark entwickelt, in dem Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser auf einmalige Weise miteinander verbunden werden. Allein das Büroquartier umfasst 130.000 m2 realisierte und etwa 90.000 m2 im Bau befindliche Büronutzfläche. Der Gegensatz zwischen den liebevoll restaurierten historischen Speicher- und Mühlengebäuden und der modernen Büroarchitektur von international renommierten Architekten wie Teherani oder Grimshaw macht den Reiz dieses innenstadtnahen Standortes aus. Das städtebauliche Grundkonzept des Innenhafens beruht auf dem 1990 von Lord Norman Foster, dem britischen Stararchitekten, entwickelten Masterplan. Mittlerweile sind Gebäude mit vielfältigen Nutzungskonzepten entstanden und die unterschiedlichsten Unternehmen haben sich hier niedergelassen. Als Vorzüge des Innenhafens gegenüber anderen Standorten werden von Nutzern immer wieder die einmalige Atmosphäre und die ausgeprägte Infrastruktur durch die innerstädtische Lage des Areals genannt. Diese Einzigartigkeit und die gute Nachfrage nach Büroflächen in dieser Lage veranlasste auch bedeutende Entwickler und Investoren in den letzten Jahren, sich hier verstärkt mit Projekten zu engagieren. So liest sich die Liste der Beteiligten wie ein „Who’s who“ der Immobilienwirtschaft.
Der Innenhafen gliedert sich grob in drei Abschnitte, welche entlang der Autobahn A40 von Westen her erschlossen werden und durch zwei befahrbare Brücken und einen Fußgängerübergang mit dem gegenüberliegenden Ufer verbunden sind. Renommierte Unternehmen wie alltours flugreisen als Eigennutzer, die Novitas Vereinigte BKK, die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Duisburg sowie zahlreiche Kreativ-Unternehmen fühlen sich vom Hafencharakter und Loftambiente besonders angezogen.

Als erstes größeres Bürogebäude wurde 1995 der ehemalige Lehnkering Getreidespeicher zu einem Wahrzeichen des jetzigen Innenhafens umgebaut und revitalisiert. Das heute „Kontorhaus“ genannte Gebäude umfasst derzeit etwa 11.000 m2 attraktive Büroflächen mit Blick auf die Marina und die gegenüberliegenden historischen Stadtmauern Duisburgs. Das Entree bildet ein großzügiges, überdachtes Atrium mit Innengarten und Wasserlauf, welches in eine repräsentative Eingangshalle mit zentralem Empfang mündet. Eigentümer ist mittlerweile die HIH Hamburgische Immobilienhandlung GmbH, ein Tochterunternehmen der M.M.Warburg&CO Bank, welche das Gebäude in einer Objektgesellschaft hällt.

Jedoch nicht nur die restaurierten ehemaligen Mühlen- und Speichergebäude prägen den Charakter dieses Standortes, auch architektonisch anspruchsvolle Neubauten wie das Five Boats vom Entwickler Köbl Kruse oder die beiden Projektentwicklungen H2-Office und Pier Eins der Viterra Development sind Anziehungspunkte für aufstrebende und etablierte Unternehmen und Institutionen. Während sich das Five Boats direkt vis à vis der Marina befindet, genießen die Mieter der beiden anderen Objekte den unmittelbaren Blick auf das gegenüberliegende Ufer mit den historischen Fassaden des Hafenforums und der Küppersmühle, einem Museum für moderne Gegenwartskunst. Hier wird auch ein wichtiger Teil der bekannten Grothe-Sammlung ausgestellt.

Einen unverwechselbaren Akzent im Innenhafen setzt das H2-Office. Klare Linien und eine großzügig verglaste Fassade vermitteln ein transparentes modernes Flair. Der Baukörper nimmt Bezug auf die Form eines Katamarans und fügt sich homogen in die maritime Atmosphäre des Hafens ein. Das H2-Office bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen und ein ideales Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter. Helle, flexible Büros mit sehr guter Flächenökonomie, minimale Verkehrsflächen mit optimierter Wirtschaftlichkeit und der sparsame Umgang mit Ressourcen machen dies möglich. Die Büroflächen können den Wünschen der Nutzer entsprechend als Einzel-, Kombi- oder Großraumbüros konzipiert werden.

Für Multifunktionalität steht das Pier Eins am nordöstlichen Eingang zum Innenhafen. Das Neubauensemble kombiniert moderne Bürobereiche und publikumsbezogene Serviceflächen mit einem großzügigen Parkplatzangebot von etwa 360 Stellplätzen für Mieter und Besucher. Das Pier Eins Bürohaus mit rund 8.250 m2 Mietfläche wird Ende 2005 fertig gestellt. Bereits jetzt wurden 70 % der Fläche an die angesehene Wirtschaftsprüfungssozietät Fasselt & Partner vermietet. Rund 1.320 m2 Gastronomie- und Freizeitflächen um-fasst das Servicegebäude, dessen volltransparente Fassade auf dem Niveau von Wasser und Promenade beginnt, so dass sich von hier aus die maritime Atmosphäre des Hafens besonders intensiv erleben lässt.

Im Bogen des Holzhafens wird als Symbol des neuen Duisburg in naher Zukunft ein Gebäude entstehen, das modernste Technologie, Mikroelektronik und ökologische Erneuerung miteinander verbinden soll: das ebenfalls von Lord Norman Foster geplante Euro-Gate. Es wird mit seiner dynamischen Form die konsequente architektonische Antwort auf den Bogen des Holzhafens geben und stellt einen weiteren Höhepunkt in der Entwicklungsgeschichte des Standortes dar. Die Spitzenmiete in neu erstellten Büroimmobilien im Duisburger Hafen beträgt seit Jahren stabil etwa 12,00 bis 12,50 E.

Erlebnisgastronomien, das Atlantis Kindermuseum und nicht zuletzt die von Lord Norman Foster geplanten und realisierten Wohnungen mit ihrer Lage an den neu geschaffenen Grachten prägen das Bild der gegenüberliegenden und der Stadt zugewendeten Seite. Diese Angebote sowie der ausgiebige Park mit dem „Garten der Erinnerungen“ und dem avantgardistischen jüdischen Gemeindezentrum sorgen dafür, dass der Innenhafen auch am Wochenende belebt ist und zahlreiche Besucher anzieht.

Gesteuert und koordiniert wird die Entwicklung des Projektes Innenhafen durch die Ende 1993 ins Leben gerufene Innenhafen Entwicklungsgesellschaft mbH IDE, an deren Spitze sich Geschäftsführer Dieter Steffen mit seinem Team für alle Belange der Nutzer wie auch der Investoren beispielhaft einsetzt.

Strukturwandel soll den „Wandel für den Menschen“ bewirken. Hier am Innenhafen ist ein Stadtquartier entstanden, in dem alte Hafentradition und zukunftsorientierte neue Nutzungen einander synergetisch ergänzen.

Büroimmobilien und Investoren im Innenhafen

1) Kontorhaus Innenhafen, HIH, Seite 16–17

2) H2-Office, Viterra Development, Seite 10–11

3) PIER EINS, Viterra Development, Seite 10–11

4) Küppersmühle, GEBAG, Seite 19

5) Bürohaus Innenhafen (Schifferstr.), SGE Stüdemann

6) Five Boats, Kölbl Kruse

7) Euro-Gate (geplant)

8) Verwaltung alltours flugreisen

9) Bürohaus Innenhafen, Kölbl Kruse

10) Speicher Allgemeine/Allgemeine Speicher
Projektentwicklungsgesellschaft

11) Hafenforum (TreuHandStelle), THS Essen

12) Faktorei 21, Versorgungswerk der Zahnärztekammer

13) Business-Kontor IN’N Hafen GBR und Atlantis, GEBAG




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